Edith Heinemann nach beinah 48 Jahren in fürstlichen Diensten verabschiedet

So muss die Privatsekretärin eines Waldecker Fürsten sein: Stets loyal,  verschwiegen und zuverlässig

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Verabschiedung von Edith Heinemann nach beinah 48 Jahren in Fürstlichen Diensten. Familienfoto derer von Waldeck und Pyrmont mit Edith Heinemann in der Mitte: Von links Prinz Friedrich Carl, Prinz Carl Anton, Fürst Wittekind, Prinz Johannes, Edith Heinemann, Prinz Georg Friedrich, Fürstin Cecilia, Prinz Alexander und Prinzessin Ingrid.   

Bad Arolsen. Nach beinah 48 Jahren in fürstlichen Diensten ist Edith Heinemann gestern von der fürstlichen Familie und ihren Kollegen von der Fürstlichen Hauptverwaltung mit einem Festessen im Schloss in den Ruhestand verabschiedet worden.

Fürst Wittekind zu Waldeck und Pyrmont würdigte die über Jahrzehnte zuverlässige und loyale Chefsekretärin. Abgesehen von einem unentschuldigten Fehltag in der Berufsschule wegen eines Freibadbesuchs habe er in ihren Personalunterlagen nur Positives gefunden, stellte er augenzwinkernd fest.

Edith Heinemann habe das Wachsen und Werden des Ferienparks am Twistesee ebenso miterlebt wie die Anfänge des Ruheforsts.

Prinz Carl Anton erinnerte an sein schöne Kindheit, zu der auch die von Edith Heinemann bestens organisierten Kindergeburtstage gehörten. Deshalb habe er auch einen Baumkuchen mit 48 Ringen bei Konditormeister Isenberg zu Ehren von Edith Heinemann in Auftrag gegeben.

Zum Abschied überreichte der junge Chef des Fürstlichen Hauses der scheidenden Mitarbeiterin einen Spielzeugdampfer mit einem Ticket für eine Donaukreuzfahrt für die Jubilarin und ihren Ehemann.

Edith Heinemann zeigte sich überwältigt und dankte „für eine schöne Zeit im Schloss“: „Das war mein Lebe!.“ Unvergessen seien die Feste zur Fürstenhochzeit und zur Geburt des Stammhalters Carl Anton. Aber auch das Fest zur Geburt der Zwillinge sei ihr noch bestens in Erinnerung. 

Nun aber sage sie: „Das Leben geht weiter. Ich freue mich auf mein Zuhause und auf meine Enkel.“

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