Brandstifter richten Schaden an

So soll die Mengeringhäuser Warte als Wanderziel erhalten bleiben

Anlaufpunkt für Wanderer: Seit 1882 erhebt sich die zehn Meter hohe Warte über Mengeringhausen. Foto: Armin Haß

Mengeringhausen. Brandstiftung und mutwillige Sachbeschädigung haben ihre Spuren hinterlassen in der Freizeitanlage an der Warte. Der Ortsbeirat gibt Hütte und Toilettenanlage auf. Vermietet wird die Hütte schon seit geraumer Zeit nicht mehr.

Von Unbekannten wurde die Grillanlage auf dem Areal im Mai abgefackelt, wie Ortsvorsteher Klaus Künstel in der jüngsten Ortsbeiratssitzung anmerkte. Der Schaden auf dem idyllisch gelegenen Platz oberhalb von Mengeringhausen ist erst lange nach dem Feuer bemerkt worden. „Da sind nur noch Nägel übrig geblieben“, schildert Künstel die Folgen der Brandstiftung.

Das ist noch geplant

Wieder aufgebaut wird die Grillhütte nicht. Die für private Feiern als Alternative zur größeren und besser ausgestatteten Hütte am Freizeitgelände Weißer Stein vermietete Holzhütte wird nach einmütigen Beschluss des Ortsbeirats aufgegeben: Die Türen und Fenster werden herausgenommen, sodass nur noch ein Unterstand zum Schutz vor Regen bleibt und keine Scheiben mehr Ziel von Steinewerfern werden..

Das noch gut verwertbare Mobiliar soll in der Hütte am Weißen Stein verwendet werden. Wasserleitungen und Becken werden herausgenommen.

Nach Absprache mit der Stadt wird das mit einer Sickergrube versehene Toilettenhäuschen abgeschlossen. Der Abbruch, so berichtete Künstel, sei der Stadt zu teuer. Das Gelände wird weiter gepflegt, die Hecke geschnitten, sodass die Warte weiterhin ein Anlaufpunkt für Schützenbrüder oder Wanderer sein kann.

Das unternimmt der Ortsbeirat

Vielleicht gebe es ja Sponsoren für den Platz an der Warte, spekulierte Künstel. Für weitere Ausmärsche könnten mobile Toiletten und ein Stromaggregat verwendet werden.

Für den 28. Juli ist ein Einsatz des Ortsbeirates geplant, bei dem in und an der intensiv genutzten Hütte am Weißen Stein Renovierungsarbeiten vorgenommen werden.  

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