1,6 Millionen Euro sind eingeplant

So wird die Arobella-Sauna erweitert

+
Der Rohbau steht: Die neue Panorama-Sauna am Arobella-Freizeitbad soll im kommenden Jahr fertig sein.

Bad Arolsen. Die neue Panoramasauna am Arobella-Freizeitbad nimmt Konturen an. Während der dreiwöchigen Schließung des Freizeitbades für Wartungsarbeiten und eine Erneuerung der Rezeption konnten die Firmen auf der Sauna-Baustelle ohne Einschränkungen durch den laufenden Betrieb arbeiten.

Am Wochenende wird der Betrieb im Freizeitbad und in der Saunalandschaft wieder aufgenommen. Dann können die Besucher schon die erweiterte Gaststätte mit 40 Sitzplätzen am Saunabereich nutzen.

Die Baustelle für die Panoramasauna ist dagegen durch einen Zaun abgetrennt. Dort werden die Dachdecker mit ihrem Werk beginnen, wie Planerin Isabell Möller vom Architekturbüro Schütt berichtet, das mit dem Bäderspezialisten Ingenieurbüro ISH in Mühldorf am Inn zusammenarbeitet. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ziel der mit Kosten von 1,6 Millionen Euro veranschlagten Erweiterung der vor 18 Jahren eröffneten Sauna ist eine Ausweitung der Kapazität und eine Steigerung der Attraktivität. Die Sauna lockt jährlich 39.000 Gäste an. Dadurch wird ein höherer Kostendeckungsrad als im Freizeitbad Arobella erzielt, dieser soll nach der Erweiterung von 30 auf 45 Prozent steigen.

Bauherr ist die Energie Waldeck-Frankenberg als Eigentümerin des Arobella-Freizeitbades. Die EWF ist durch einen steuerlichen Querverbund mit dem städtischen Bäderbetrieb verbandelt, der wiederum die Defizite trägt. Wegen der touristischen Bedeutung der Saunalandschaft hat das hessische Wirtschaftsministerium einen Zuschuss von 780.000 Euro bereitgestellt.

Dafür wird im Wesentlichen eine große Panorama-Sauna mit 56 Plätzen gebaut. Verschiedene Ruhezonen, ein Massageraum, behindertengerechte sanitäre Anlagen und ein Technikraum für die Mitarbeiter sind bereits im Rohbau angelegt worden. Außerdem werden der Saunagarten neu gestaltet, weitere Liege- und Ruheplätze geschaffen und eine Außenduschanlage gebaut. Insgesamt wurden rund 1500 Kubikmeter Erde bewegt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare