Feuerwehrhaus wird neu gebaut, DGH verkauft

So wird brennendes Problem der Feuerwehr gelöst

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Das Feuerwehrhaus Külte soll neu gebaut werden.

Volkmarsen-Külte. Lange hatten Stadt und Feuerwehr Külte gehofft, mit einer Erweiterung des vorhandenen Feuerwehrhauses in der Ortsmitte die gestiegenen Sicherheitsanforderungen erfüllen zu können, nun muss für 725 000 Euro neu gebaut werden. Die Ausschüsse billigten die Pläne.

Die geplante Erweiterung für 263 000 Euro wäre vom Land mit 84 700 Euro gefördert worden. 250 000 Euro stehen im aktuellen Haushaltsplan schon bereit. Doch der Ausbau scheitert an dem zu geringen Abstand zum privaten Nachbargrundstück. Dessen Eigentümer will keine Ausnahme zulassen.

Das hat die Stadt unternommen

Die Stadt hat deswegen schon ein rund 1600 Quadratmeter großes Grundstück am Stadtweg in Richtung Volkmarsen gekauft. In den Abstimmungsgesprächen zwischen Stadt, Kreisbauamt, Kreis- und Stadtbrandinspektor wurde das Gelände als geeignet bewertet.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird am jetzigen Standort aufgegeben und soll verkauft werden. Der erwartete Erlös von schätzungsweise 120 000 Euro für Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus soll zur Finanzierung des Neubaus genommen werden. Kaufinteressenten gibt es bereits. Der Spielplatz würde bei der Nordwaldeckhalle neu gebaut. Als Ersatz für die Funktionsräume im DGH, in dem noch der Ortsbeiratsraum und die Bücherei bestehen, sollen Räumlichkeiten im neuen Feuerwehrhaus genutzt werden.

Wo trifft sich der Ortsbeirat?

Der CDU-Sprecher und aktive Feuerwehrmann Martin Schmand betonte, dass das neue Gebäude in erster Linie für die Feuerwehr gedacht sei. Das müsse auch dem Ortsbeirat klar sein. Bürgermeister Hartmut Linnekugel versicherte, dass kein Quadratmeter zusätzlich zu den Feuerwehrräumen geschaffen werde und die möglichen weiteren Nutzer die Zusage gegeben hätten, sich mit der Wehr abzustimmen. „Wir hätten gerne die Feuerwehr und das DGH in der Dorfmitte erhalten“, sagte Ortsvorsteher und CDU-Stadtverordneter Gerhard Laabs.

Doch nun sei der Ortsbeirat von der Entwicklung „überrollt“ worden. Der Neubau des Feuerwehrhauses sei „alternativlos“.  

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