1200 jungen und Mädchen im Bioenergiepark Mengeringhausen

So wird das größte Treffen der Jugendfeuerwehren  vorbereitet

Gemeinsam geht es am besten: Den Aufbau der großen Unterkunftszelte übernahmen Abordnungen der teilnehmenden Jugendfeuerwehren. Auf unserem Bild die Jugendfeuerwehr aus Sachsenberg um Jugendwartin Alexandra Paul (zweite von rechts). Foto: Sandra Simshäuser

Mengeringhausen. Das ist die größte Veranstaltung der Jugendfeuerwehren im Landkreis. Vor der Eröffnung am Freitagabend haben ganz viele an der Vorbereitung und nicht am Aufbau der Zelte mitgewirkt.

Wenn in drei Stunden eine Zeltstadt entsteht: Für das Kreisjugendzeltlager, das gestern auf dem Hagen eröffnet wurde, haben sich alle Beteiligten kräftig ins Zeug gelegt. Noch bis Sonntagnachmittag werden dort 1200 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberger Jugendfeuerwehren gemeinsam zelten, spielen, wetteifern, die Jugendspange ablegen oder einfach eine gute Zeit haben.

Das ist für Unwetter geplant

„Wir sind gut aufgestellt und haben hier super Voraussetzungen“, befinden Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und der stellvertretende Bad Arolser Wehrführer Stefan Richter selbstbewusst. Gemeinsam leiten sie die Organisation der Großveranstaltung, die nach 30 Jahren wieder auf Arolser Gebiet stattfindet und von den Feuerwehren der Stadt ausgerichtet wird. Voll des Lobes ist auch Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof. Allein mit dem zusätzlichen Spiele-Alternativangebot hätten die Arolser das umfangreichste Programm der letzten Jahre auf die Beine gestellt, sagt er.

Das ehemalige Kasernengelände sei ein guter Platz, wobei der ursprünglich als Flüchtlingsunterkunft errichtete Gebäudeblock nun optimale sanitäre Voraussetzungen für das Zeltlager bietet. Darüber hinaus sind die Gebäude fest in das Evakuierungskonzept bei Unwetter eingeplant, ergänzt Meyer.

Sie helfen alle mit

Während die Organisatoren bereits seit Dienstag vor Ort auf den Beinen sind, reisten Abordnungen der rund 90 beteiligten Jugendfeuerwehren am Donnerstagabend an, um die großen Mannschaftszelte aufzubauen. Klar, dass bei einer Veranstaltung dieser Größe noch weitere helfende Hände gebraucht werden. „Wir haben viele gute Leute, die uns von außerhalb der Feuerwehr zugearbeitet haben. Das macht Spaß“, stellt Stadtbrandinspektor Meyer fest.

Bereits lange vorher hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die unebene Zeltplatzfläche in eine grüne Wiese verwandelt. Neben Helfern aus der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehren und rund 200 Betreuern ist der Sanitätsdienst von DRK und Johannitern vertreten. Das Technische Hilfswerk hat Strahler aufgestellt, um den Platz auszuleuchten. Mehrere Dutzend Weihnachtsmarktbuden hat der Verein Handel, Handwerk und Gewerbe bereitgestellt.

So viele Gruppen sind dabei

Und für die Verpflegung von rund 1500 Leuten wurde ein professioneller Caterer verpflichtet. Wenn nun auch noch das Wetter mitspielt, dürfte das Kreiszeltlager allen Beteiligten lange in guter Erinnerung bleiben.

Die Organisatoren des Kreisjugendwehrzeltlagers in Mengeringhausen bitten um vorsichtige Fahrweise auf der Hagenstraße, auch wenn das Zeltlager im Bioenergiepark steht. Von den 139 Jugendfeuerwehren im Landkreis sind 90 beim Kreiszeltlager dabei Insgesamt 1200 Kinder und Jugendliche aus Waldeck-Frankenberger Jugendfeuerwehren sowie 200 Betreuer nehmen am Kreiszeltlager teil. 

Mit 80 Wettkampf-Startergruppen ist das Kreiszeltlager „unser größter Wettbewerb in Hessen“, erklärt Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof. 125 Unterkunftszelte und weitere 48 Buden und Pavillons für Verpflegung und Organisation sind auf dem ehemaligen Kasernengelände aufgestellt. (sim)

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