Ausrüstung für daheim im Notunterricht 

20 Spenden-Laptops verbessern Chancen für Bad Arolser Schüler 

Hilfe in der Notsituation: Aufgearbeitete Laptops hat die Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen als Ausrüstung für Sc hüler mit fehlender technischer Ausstattung für den Online-Unterricht gespendet bekommen. Schulleiter Markus Wagener präsentiert die Ausstattung. Foto: Armin Haß

 Bad Arolsen – Die Schulen sind zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen. Doch der  eingerichtete Online-Unterricht erweist sich als Notnagel, den manche nur schwer erreichen können. Um Lücken bei bedürftigen Schülern zu decken, spendete der Bad Arolser Andreas Pohl 20  Laptops der Christian-Rauch-Schule.

Die gerade zwei Jahre alten Geräte sind von einer spezialisierten Firma vollständig aufgearbeitet worden, verfügen über das Betriebssystem Windows 10 Professional und sind zusätzlich von Pohls Firma Consulting Team mit Virenscannern ausgestattet worden. „Das sind schon für diese Zwecke schon High End-Geräte“, freut sich Schulleiter Markus Wagener über die Spende.

Manko für Schüler

In die gespendeten PC-Pakete mit eingeschlossen sind 24 Zoll große Monitore, große Tastaturen und Mäuse, sodass die Schüler problemlos daran arbeiten können.

Während der durch die Corona-Verordnungen bedingten Verlagerung des Unterrichts auf eine digitale Ebene erfuhren die Lehrer schnell, dass einzelne Schüler nur schlecht oder gar nicht über die erforderliche Ausrüstung daheim verfügten.

Nicht zu hoffen gewagt

Entweder gab es nur einen Laptop in der Familie, den sich dann mehrere Angehörige teilen mussten, oder es stand gerade mal ein Smartphone zur Verfügung, das für das Erledigen der Hausaufgaben nicht geeignet ist.

Durch Vermittlung von Bürgermeister Jürgen van der Horst kam die Spende durch Andreas Pohl zustande, die einen Wert von 8600 Euro hat. Innerhalb einer Woche seien die Geräte beschafft und anschlussbereit gemacht worden. „Das hatte ich nicht zu hoffen gewagt“, sagt Wagener.

Weitere Geräte notwendig

Der IT-Fachmann an der CRS habe die benötigten Programme aufgespielt, sodass die PCs ab dem Wochenende bereitstehen.

Damit dürfte gerade ein Teil der technischen Defizite bei Schülern behoben worden sein, weitere PCs seien schon wünschenswert, damit mehr Schüler mit der nötigen Ausrüstung an dem Unterricht teilnehmen und ihre Aufgaben erledigen könnten.

Besser in der Schule

Der für die Schulen geschlossene Digitalpakt betreffe die Ausrüstung der Schulgebäude.

Die Ausstattung daheim werde davon nicht erfasst, stellt Schulleiter Wagener fest. Er betont außerdem, dass Präsenzunterricht nicht ersetzt werden könne.

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