Kindergärten mussten auf große Umzüge mit Eltern am Abend verzichten

St. Martin am hellichten Tag gefeiert

Martinsfeier der evangelischen Kindertagesstätte in der Rauchstraße mit Stute Flicka: Anna Gerhard spielt Sankt Martin und teilt ihren roten Umhang mit der Bettlerin Sabrina Viering.
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Martinsfeier der evangelischen Kindertagesstätte in der Rauchstraße mit Stute Flicka: Anna Gerhard spielt Sankt Martin und teilt ihren roten Umhang mit der Bettlerin Sabrina Viering.

Den Martinstag haben die Kindergärten in Nordwaldeck erstmals unter Corona-Bedingungen gefeiert. Dazu hatten sich die Erzieherinnen eine Menge einfallen lassen.

Bad Arolsen/Volkmarsen - Erstmals musste das Laternenfest in Bad Arolsen am helllichten Tage auf den Spielwiesen der Kindergärten gefeiert werden, weil große Umzüge im Dunkeln mit vielen Eltern, Omas und Tanten nicht zu geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie passen.

In der evangelischen Kindertagesstätte an der Bad Arolser Rauchstraße hatte Erzieherin Sabrina Viering wieder ihre Stute Flicka aufgezäumt und mit zur Arbeit gebracht. Anna Gerhard schlüpfte in die Rolle des heiligen Martin und teilte in sechs kurzen Vorführungen für die sechs Kindergartengruppen ihren roten Umhang mit dem frierenden Bettler alias Sabrina Viering.

In Volkmarsen zogen die Kinder des katholischen Kindergartens St. Marien vor das Seniorenheim „Haus Kugelsburg“ und sangen für die Bewohner hinter den Fenstern die traditionellen Martinslieder.

Die Kinder der Schmetterlingsgruppe, Marienkäfergruppe und der Mäusegruppe haben „ihr Licht“ auf diese Weise in die Welt getragen: Sie beteiligten sich an der Aktion „Meins wird Deins!“. Hier wird die zentrale Szene der Martinsgeschichte, das Teilen des Mantels, deutlich. Gut erhaltene Kleidungsstücke werden an die „Aktion Hoffnung“ gespendet.  (Elmar Schulten)

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