Bad Arolsen

Stadt betreibt das Gesundheitszentrum im „Arobella“-Bad wieder selber

- Bad Arolsen (-es-). Dass man sich im Magistrat gemeinsam für das Wohl der Stadt abstrampelt, bewiesen die Bad Arolser Stadträte, die nach ihrer Dienstagssitzung das Gesundheitszentrum im „Arobella“-Bad besuchten.

Bei der Grundsteinlegung des Bades war das Gesundheitszentrum im Keller des Freizeitbades gar nicht eingeplant gewesen. Der damalige Bürgermeister Gerhard Schaller hatte die Idee, die zusätzlichen Räume anlegen zu lassen. Als sie dann fertig waren, segnete das Stadtparlament die Eigenmächtigkeit ab und machte aus der Not eine Tugend: Das Gesundheitszentrum wurde eingerichtet, zunächst bis 2005 in Eigenregie der Stadt, dann verpachtet an Fachleute aus der Gesundheitsbranche. 2008 kündigte der Pächter. Danach suchte die Stadt ein Jahr lang Vergleich nach einem neuen Pächter. So entschied „Arobella“-Chefin Jeanine Trsek in Abstimmung mit dem Magistrat, die Räume des Gesundheitszentrums ab Dezember wieder in städtischer Regie zu nutzen. Seitdem sind die Masseurin Margarethe Wildeis und die Sport- und Fitness-Kauffrau Lisa Tyska für die Betreuung von Fitness-Kursen im Gesundheitszentrums des „Arobella“-Bades zuständig. Das Angebot im Souterrain ist derzeit nur stundenweise zugänglich. Bei entsprechendem Interesse ist aber an eine Ausweitung der Trainingsstunden gedacht. Während in dem einen der beiden Räume zehn moderne Sportgeräte für Karfttraining zur Verfügung stehen, finden sich im Nachraum Fahrradergometer und ein Laufband. Daneben bietet das städtische Gesundheitszentrum Pilates- und Yoga-Kurse, Hilfe zur Gewichtsreduzierung, Wirbelsäulengymnastik sowie Taiji/Qigong und Osteoporose-Gymnastik an. Über das System der Kurs-, Kombi- und Zehnerkarten informiert das „Aroballa“-Bad unter Telefon 05691/8067333.

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