Turmruine in Mengeringhausen muss gesichert werden

Stadt zu Sanierung verurteilt

Bad Arolsen-Mengeringhausen. - Die Stadt Bad Arolsen ist dazu verurteilt wurden, den von Privatgrund umfassten Turmrest an der Weigelstraße zu sanieren.

Damit sollen Gefahren für die auf dem Privatgrundstück lebenden Menschen abgewendet werden. Die Stadt muss dafür 36 000 Euro ausgeben, die zur Hälfte vom Land Hessen bezuschusst werden. Ein Abriss wird vom Landesamt für Denkmalpflege nicht genehmigt. Das Landesamt finanziert die Hälfte der Kosten. Mit dem in zweiter Instanz gefällten Urteil wird ein jahrelanger Streit zwischen der Stadt und dem Grundstückseigentümer über die Sicherung des Turmrestes abgeschlossen (wir berichteten). Dabei ging es um die Frage, ob der Turm wegen des Alters von etwa 400 bis 500 Jahren oder durch unsachgemäße (private) Bebauung so stark beschädigt wurde, dass eine Sanierung zur Abwehr von Gefahren notwendig wird. Das Relikt der mittelalterlichen Stadtmauer war mit einem Schuppen überbaut und einem Nachbargebäude verbunden. Inzwischen sind Teile des Turmrestes auf das Privatgrundstück gestürzt. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.Die Stadtverordnetenversammlung muss nun einer außerplanmäßigen Auszahlung zustimmen, der städtische Anteil soll durch Einsparungen im Etat gedeckt werden. Der Haupt- und Finanzausschuss befasst ich am Donnerstag, 3. Juli, um 20 Uhr im Bürgerhaus mit dem Thema. Das Stadtparlament befasst sich am 10. Juli um 20 Uhr unter anderem mit diesem Thema. (ah)

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