50 Gewerbetreibende beim After-Work-Treff in der Rhoder Stadthalle

Stadt sieht sich als Partner der Wirtschaft

After-Work-Meeting in der Rhoder Stadthalle: v. l. Marsbergs Wirtschaftsförderer Rüdiger Nentwig, Kreiswirtschaftsförderer Johannes Haupt, Diemelstadts Hauptamtsleiter Claus Wetekam, Bürgermeister Elmar Schröder und Steffen Wacker, der Sicherheitsdienstleistungen in Gewerbegebieten anbietet. Foto: Elmar Schulten

Diemelstadt - Sich besser kennenlernen, gemeinsam Strategien entwickeln und den Wirtschaftsstandort Diemelstadt stärken - das waren die Ziele des zweiten After-Work-Treffs, zu dem Bürgermeister Elmar Schröder am Donnerstag in die Stadthalle eingeladen hatte.

Die Verwaltung versteht sich als Dienstleister und Partner der Unternehmen. In seiner Begründung machte der Rathauschef deutlich, wie sehr ihm an einem gedeihlichen Miteinander mit den mittelständischen Unternehmen in der Stadt gelegen ist. Sie schaffen mit ihren Arbeitsplätzen die Grundlage für jegliche Entwicklung in der Stadt.

Und da tut sich einiges: Schröder führte den rund 50 Gewerbetreibenden und zehn Kommunalpolitikern beim After-Work-Treff die jüngste Entwicklung im Gewerbegebiet Wrexer Teich vor Augen und berichtete vom geplanten Gewerbepark Steinmühle. Damit profitiere die Diemelstadt optimal von der Nähe zur Autobahn. Dass die Städte im Südkreis die Diemelstadt wegen ihres Autobahnanschlusses beneiden, machte Johannes Haupt von der Wirtschaftsförderung Wal-deck-Frankenberg deutlich. Außerdem machte er anhand von Zahlen deutlich, dass die wirtschaftliche Lage im Kreisgebiet dank der vielen mittelständischen Unternehmen recht positiv sei. In den vergangenen zehn Jahren seien 5000 Arbeitsplätze neu geschaffen worden.

Was Wirtschaftsförderung auf städtischer Ebene leisten kann, machten Rüdiger Nentwig vom Stadtmarketing Marsberg und Diemelstadts Hauptamtsleiter Claus Wetekam deutlich. Die Nachbarstädte wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaftsförderung verstärken. Erste Ansätze gibt es im Bereich des Ausbaus und der Vermarktung des Diemelradweges. Außerdem sollen bei einer Messe für Ausbildungsplätze gemeinsame Wege beschritten werden.

Ganz praktische Hilfe bei der Absicherung von Gewerbegebieten vor Dieben bot schließlich Steffen Wacker von der Frankenberger Security Service GmbH an. Beim anschließenden Gedankenaustausch hatten die Diemelstädter Unternehmer Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen. Mit einer Fragebogenaktion ließ der Bürgermeister Wünsche und Anregungen für künftige Aktionen im Bereich Wirtschaftsförderung abfragen.

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