Kooperation bei Wasser, Kanal und Abfall zugestimmt

Städte arbeiten enger zusammen

Volkmarsen - Die interkommunale Zusammenarbeit nimmt weiter Konturen an: Die Stadtverordnetenversammlung Volkmarsen hat der Zusammenarbeit auf den Gebieten Wasser, Abwasser und Müll zugestimmt.

Zunächst wurde ein Betriebsführungsvertrag mit den Bad Arolser Kommunalbetrieben gebilligt, der für den Bereich der Wasserversorgung gilt. Im dritten Quartal soll ein Zwischenbericht über die Kooperation vorgelegt werden, durch die Kosten und Gebühren gesenkt werden könnten. Der Magistrat soll außerdem alle Vorbereitungen für einen neuen Zweckverband zum 1. Januar 2016 für Wasser, Abwasser und Abfall treffen. Thomas Neutze (FDP) beurteilt die Chancen der Zusammenarbeit zuversichtlich. Schließlich gebe es bereits eine sehr gute Kooperation im gemeinsamen Abwasserverband. „Die Stadt Bad Arolsen hat uns beispielsweise bei der Übertragung der Aufgaben des Standesamtes vertraut, nun ist es für uns an der Zeit, auf Bad Arolsen zuzugehen“, sagte Tobias Scherf (CDU). Auch Klaus Teppe (FWG) verwies auf die guten Erfahrungen in Nordwaldeck. „Die können das in Bad Arolsen“, stellte Bruno Kramer (SPD) fest. Das aus der Kooperation gewonnene Know-how könne schließlich auch in Volkmarsen genutzt werden. Skeptisch hingegen beurteilte Arno Walprecht (Unabhängige Liste) die angestrebte Kooperation. So könne der Einfluss auf das operative Geschäft schwinden. Eine weitere Kooperation ist in dem Bereich Finanzen geplant. Dabei ließen sich, so die Erwartungen, Kosten durch die gemeinsame Nutzung von Software sparen, könnten Bearbeitungszeiten verkürzt und Ausfälle durch gemeinsame Vertretungsregelungen vermieden werden.Die geplante Gemeinschaft würde die Unterstützung durch den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 nutzen. Verhandlungen sollen mit den Nachbargemeinden Bad Arolsen, Breuna, Habichtswald und Zierenberg geführt werden. (ah)

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