Heimisches Familienunternehmen muss sich mit mächtiger TV-Konkurrenz messen

Starke Marke aufgebaut

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Das Familienunternehmen Rügenwalder Spezialitäten ist stolz auf seinen Salami-Snack mit dem Namen Rügenwürmer. Die sind auch ohne Fernsehwerbung dem großen Konkurrenten Bifi schon sehr nahe gekommen. V.l. Produktmanagerin Annika Schweighöfer, Gabriele, Elmar und Julia Plüntsch an einem der typischen Supermarkt-Aufsteller für Rügenwürmer.   

Bad Arolsen. Sie sind 41 Zentimeter lang, haben einen Durchmesser von 13 Millimetern und treten am liebsten paarweise auf: Die Rügenwürmer aus dem Hause Rügenwalder Spezialitäten Plüntsch sind bundesweit in vielen Supermärkten fast aller großen Ketten zu finden.

Die Salami-Spezialitäten schmecken herzhaft, mal scharf, einige kommen mit Knoblauch, andere mit grünem Pfeffer. Die Kreation des Jahres 2004 ist vor allem bei Partys und Picknicks sowie als Pausensnack gefragt.

 Die Lebensmittelketten setzten die Rügenwürmer gerne als Aktionsware ein, zum Beispiel vor Silvester, um Karneval und vor Vatertag, eben immer dann, wenn deutschlandweit Partys und Picknicks anstehen.

Es dauerte eine Weile, bis die Chefeinkäufer der großen Supermarktketten bereit waren, den Wurstsnack mit dem ungewöhnlichen Namen zu akzeptieren.

Es verlangt schon eine gewisse Denkleistung, nicht zuerst an Würmer und Wurst, sondern an Rügenwalde, Rügen und Watt, an Wattwürmer und lange, dünne Würstchen zu denken.

Doch wahrscheinlich ist es gerade dieser gedankliche Sprung, der der Marke Rügenwürmer auch ohne TV-Werbung zu einer bundesweiten Bekanntheit verholfen hat, wie sie sonst nur das seit Jahrzehnten im Fernsehen beworbene Bifi-Würstchen genießt.

Mehr zur Geschichte des aus Pommern stammenden Familienunternehmens in der gedruckten WLZ am Sonnabend.

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