Bad Arolsen

Start für Projekt „Sozial macht Schule“

- Bad aroslen (sim). Das Interesse der Schüler an „sms“ ist an der Kaulbachschule äußerst willkommen. Gemeint sind damit nicht die Kurznachrichten, sondern das neue Projekt „Sozial macht Schule“, bei dem sich Jugendliche in sozialen Einrichtungen engagieren. Initiatorin Andrea Pilapl von der Caritaskonferenz und Dorothee Gerhard, Fachleiterin Religion, zeigten sich vom Interesse der Jugendlichen begeistert.

Sechzehn Schülerinnen sind dem Aufruf gefolgt, ein halbes Jahr lang für jeweils zwei Stunden pro Woche ehrenamtlich tätig zu werden. Denn für Schule und Berufsleben sind neben guten Noten auch soziale Kompetenzen gefragt. „Früher fand das in den Familien statt“, machte Gerhard deutlich. Mit dem Projekt sollen Schüler ein Stück Verantwortung übernehmen und anderen Menschen unmittelbare Hilfe zukommen lassen. Ihr bevorzugtes Wirkungsgebiet konnten sich die Teilnehmerinnen selbst aussuchen. Freiwillige Unterstützung bekommen demnach ab kommender Woche die Kinder- und Jugendbücherei am Kirchplatz, die Freizeitbetreuung und der Kindergottesdienst an der Karl-Preising-Schule, die Sprachförderung für Grundschulkinder der Caritas und die Seniorenresidenz. Als fünfte Einrichtung hatte auch das Helenenheim Interesse signalisiert. Betreut wird das Projekt von Dorothee Gerhard und Referendarin Sarah Huneck, die sich zum regelmäßigen Austausch mit dem Schülerinnen treffen.„Das ist eine tolle Sache, die gewürdigt werden muss“, befand Konrektor Oliver Rest. Nach Ende des Projekts erhält jeder Teilnehmer daher ein Zertifikat über die geleisteten Stunden. Diese werden auch ins Zeugnis übernommen. „Das macht sich gut in der Bewerbungsmappe“, betonte Gerhard. Neue Impulse für die Berufswahl der Neunt- und Zehntklässler dürften über die soziale Betätigung hinaus ein weiterer Pluspunkt des Projekts sein.

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