Mengeringhausen

Statt-Theater in Bestform

- Arolsen-Mengeringhausen (sim). Rasante Szenen und witzige Dialoge: Mit der Premiere von „Der keusche Lebemann“ feierte das Statt-Theater am Freitagabend einen großen Erfolg.

Wenn der Vater einen Bräutigam für seine Tochter aussucht, sind Probleme vorprogrammiert – und die Lacher im Publikum gesichert. Mit „Der keusche Lebemann“ hat das Statt-Theater einen echten Komödien-Hit auf die Bühne gebracht. Um 1920 war es mit der Technik noch nicht so weit her. Die Grammofone rauschten, die Schallplatten knarzten, und so kam die musikalische Untermalung wie in der „guten alten Zeit“ auch in der Stadthalle nur sporadisch zum Einsatz. Zuverlässiger war da schon die Geräuschkulisse im Parkett: Mit Lachern und begeistertem Aufkreischen lieferten die Zuschauer bei der Premiere des neuesten Schwanks über zwei Stunden die stetige akustische Untermalung zum Geschehen auf der Bühne. Zum Applaudieren fand sich dagegen weniger Zeit, wollte man doch weder die rasanten Szenen unterbrechen noch die witzigen Dialoge übertönen – obwohl sich davon wahrlich genügend finden in dem Klassiker von Ernst Bach und Franz Arnold, den das Statt-Theater in der „Kölner“ Version adaptiert hat. Alles beginnt mit einer goldenen Damenhandtasche, unleugbares Überbleibsel einer erotischen Affäre des Fabrikanten Julius Seibold. Dieser hat eigentlich gerade andere Sorgen, als Alibis für seine Frau zu erfinden, will er doch seine Tochter Viktoria mit seinem Kompagnon Max Stieglitz verheiraten.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Montag, 22. März 2010.

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