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Stolze Buche vor dem Arolser Residenzschloss wird aktuell gefällt

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Von: Elmar Schulten

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Mein Freund der Baum ist tot: Die rund 250 Jahre alte Buche vor dem Residenzschloss muss gefällt werden. Sie ist altersschwach und vom Pilz befallen. Ihre Standfestigkeit ist nicht mehr gewährleistet und das ist an dieser exponierten Stelle, die so viele Besucher anzieht, nicht zu verantworten.
Mein Freund der Baum ist tot: Die rund 250 Jahre alte Buche vor dem Residenzschloss muss gefällt werden. Sie ist altersschwach und vom Pilz befallen. Ihre Standfestigkeit ist nicht mehr gewährleistet und das ist an dieser exponierten Stelle, die so viele Besucher anzieht, nicht zu verantworten. © Elmar Schulten

Bad Arolsen. Mein Freund der Baum ist tot: Die rund 250 Jahre alte Buche vor dem Residenzschloss muss gefällt werden. Die Arbeiten haben mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde am Donnerstagmorgen begonnen.

Sie ist altersschwach und vom Pilz befallen. Ihre Standfestigkeit ist nicht mehr gewährleistet und das ist an dieser exponierten Stelle, die so viele Besucher anzieht, nicht zu verantworten. Deshalb wurde die Genehmigung zur Fällung des Naturdenkmals erteilt.

Schon während des Viehmarktfestzuges war das Gelände rund um die Buche unweit der "Schlosskurve" aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt.

Vor wenigen Wochen ist die ähnlich markante Rotbuche vor dem Twister Pfarrhaus bei einem Sturm mit Starkregen unter lautem Krachen auf die Bundesstraße B 252 gekippt. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt. Dieser Vorfall dürfte allen Verantwortlichen den Ernst der Lage bei der einst so stolzen Buche vor dem Residenzschloss vor Augen geführt haben. 

Deshalb laufen derzeit die Fällarbeiten, bei denen besonders behutsam vorgegangen werden muss, weil der Baum so viele, weit ausladende Äste hat. 

Die WLZ berichtet im Laufe des Tages mit weiteren Bildern und Informationen über die Fällarbeiten.

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