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Straßenmeisterei stellt sich als moderner Ausbildungsbetrieb vor

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Von: Elmar Schulten

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Ein ferngesteuerter Mähroboter der Firma Rohde wurde auf dem Gelände der Straßenmeisterei Bad Arolsen im Rahmen eines Praxistages für Hauptschüler vorgeführt.
Ein ferngesteuerter Mähroboter der Firma Rohde wurde auf dem Gelände der Straßenmeisterei Bad Arolsen im Rahmen eines Praxistages für Hauptschüler vorgeführt. © Elmar Schulten

Die Straßenmeisterei Bad Arolsen hat zwei neunte Hauptschulklassen der Kaulbachschule zu einem Praxistag eingeladen.

Bad Arolsen - Dabei haben Straßenmeister Tobias Klippert und seine Mitarbeiter eine Menge von den Spezialfahrzeugen und Maschinen aufgefahren, die der landeseigene Straßenbaubetrieb Hessen-Mobil für die Pflege und den Unterhalt der Bundes- und Landesstraßen einsetzt.

Im Salzlager gab es rund 1500 Tonnen Streusalz zu bestaunen. „Das müsste in diesem Winter eigentlich reichen“, kommentierte Hessen-Mobil-Sprecher Dr. Hellwig Kamm. Vor dem Salzlager konnte einer jener großen Lastwagen bestiegen werden, die im Winter zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Schneeräumen und Abstreuen glatter Straßen im Einsatz sind.

Zum Fuhrpark gehören auch Unimog-Laster, die an ihrem Arbeitsarm mit unterschiedlichen Werkzeugen ausgestattet werden und dann verschmutzte Leitpfosten abbürsten, Äste schneiden oder mit einem besonderen Mähkopf das hohe Gras rund um die Leitpfosten abmähen können.

Regelmäßig Sicherheitstrainings für Straßenwärter

Die meisten Arbeitseinsätze der Straßenmeisterei dienen der Sicherheit der Autofahrer, so etwa das Abstreuen der Fahrbahn, wenn Öl ausgelaufen ist oder das Beseitigen umgestürzter Bäume. Ebenso wichtig ist aberauch die Arbeitssicherheit der Straßenwärter.

Sicherheit geht vor: Straßenmeister Tobias Klippert (rechts) führt den Risikoparcous vor, der die Straßenwärter für Gefahren im Arbeitsalltag sensibilisieren soll.
Sicherheit geht vor: Straßenmeister Tobias Klippert (rechts) führt den Risikoparcous vor, der die Straßenwärter für Gefahren im Arbeitsalltag sensibilisieren soll. © Elmar Schulten

Regelmäßig absolvieren alle Mitarbeiter der Straßenmeisterei einen Risikoparcour. Dabei werden auf drei Bildschirmen Alltagssituationen auf stark befahrenen Straßen eingespielt. Ein Bildschirm zeigt die Ansicht in Fahrtrichtung, ein zweiter den nachfolgenden Verkehr und ein dritter Bildschirm ersetzt den Rückspiegel im Straßenwärter-Fahrzeug. Innerhalb von sechs Sekunden müssen die Testteilnehmer entscheiden, ob sie sicher aus ihrem Fahrzeug aussteigen können, oder ob sie durch den nachfolgenden Verkehr gefährdet werden. (Elmar Schulten)

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