Tests und Quarantäne

Kindergarten in Bad Arolsen wegen Corona noch bis Mittwoch noch geschlossen

Die evangelische Kindertagesstätte Rauchstraße ist vorerst noch bis einschließlich Mittwoch wegen eines Corona-Falles gesperrt worden.
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Die evangelische Kindertagesstätte Rauchstraße ist vorerst noch bis einschließlich Mittwoch wegen eines Corona-Falles gesperrt worden.

Die evangelische Kindertagesstätte Rauchstraße in Bad Arolsen bleibt wegen eines Covid 19-Falls bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Bis dann werden Testergebnisse erwartet.

Bad Arolsen – Am Wochenende wurde bekannt, dass sich die Mutter eines Kindes aus der Spatzengruppe mit dem Corona-Virus infizierte. Daher wurde für Montag die Schließung angeordnet.

Zudem mussten die 18 Kinder in eine 14-tägige Quarantäne gehen. Bei Erzieherinnen und Kindern wurden Nasen- und Rachenabstriche vorgenommen, um sie auf eine Infektion untersuchen zu können.

Wenn alles gut laufe, so Pfarrer Christian Rehkate, Vorstand des evangelischen Kindergartenzweckverbandes, könne am Donnerstag die separat von allen anderen Bereichen geführte Krippengruppe wieder geöffnet werden.

Die Ergebnisse seien für Mittwoch zugesagt worden. Dann soll eine weitere Entscheidung über den Betrieb getroffen werden.

Zum 17. August könnten dann alle anderen Gruppen wieder öffnen, bis auf die Spatzengruppe. Durch die Nähe zum Infektionsgeschehen gehören diese Kinder zur Risikogruppe 1 und müssen in Quarantäne.

Für die Erzieherinnen seien die Tests obligatorisch, sagte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. 26 Personen, überwiegend Erzieherinnen, sind in der Kita tätig, hinzukommen drei Beschäftigte für Hauswirtschaft und Reinigung. Einige Beschäftigte hatten noch Urlaub.

Von den angemeldeten 122 Jungen und Mädchen in der Kindertagesstätte wurden in der vorigen Woche 73 auf drei Ebenen des Gebäudes betreut, wie Pfarrer Rehkate berichtet.

Ein Kind ist zu Gast aus der Kita am Königsberg. Urlaubsbedingt ist dieser Kindergarten geschlossen. Der Besuch eines anderen Kindergartens ist auch nach der zum 1. August gelockerten Hygieneverordnung des Landes möglich.

In der so genannten Wolfsgruppe ganz oben wird Integrationsarbeit geleistet, im Untergeschoss werden die Jüngsten des Kindergartens in der Krippengruppe betreut. Sie sind dort getrennt von den anderen Jungen und Mädchen untergebracht. Sie haben einen eigenen Spielplatz und eigene sanitäre Anlagen.

In der mittleren Ebene wird das Gros der Kinder in mehreren Gruppen betreut. Eine Eingewöhnungsgruppe mit 18 Kindern besucht das Kind, dessen Mutter nun positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

Die Situation der beiden anderen Gruppen sei nach Einschätzung als nicht so kritisch zu beurteilen, sagt Pfarrer Rehkate. Sie müssten nicht in Quaranträne.

Die Mutter hatte nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese Kontakt zu den Kindern in der Eingewöhnungsgruppe und zu zwölf Erzieherinnen gehabt.

Diese wurden zum Teil schon am Sonntag getestet. Allen anderen Kindern und deren Eltern stehe es, so Frese, frei, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen.

„Das ist das erste Mal, dass uns Corona so nahe kam“, stellt Pfarrer Rehkate fest. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Fälle im Bereich der Kindergärten aufträten, besonders nach der Urlaubszeit.

Von Armin Haß

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