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Tempo machen für neues Sportzentrum Bad Arolsen

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Von: Armin Haß

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Zukunftspläne in Bad Arolsen erörtert, von links: Erster Stadtrat Udo Jost, Fachbereichsleiterin Petra Gerhold, Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher, Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion und SPD-Stadtverbandschef Stefan Fütterer.
Zukunftspläne in Bad Arolsen erörtert, von links: Erster Stadtrat Udo Jost, Fachbereichsleiterin Petra Gerhold, Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher, Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion und SPD-Stadtverbandschef Stefan Fütterer. © Armin Haß

Bad Arolsen – Seit 2017 wurde in der Stadt Bad Arolsen die Investitionssumme von 21 Millionen Euro bewegt, bei Zuschüssen in Höhe von 16 Millionen Euro. Als nächstes Großprojekt soll der mit Kosten von fünf Millionen Euro veranschlagte Neubau des inklusiven Stadions am Tannenkopf begonnen werden.

Einen Zuschuss von 3,8 Millionen Euro hat der Bund bereits 2020 in Aussicht gestellt. Die Bundestagabgeordnete Esther Dilcher, die sich für die Förderug dieses Stadions und des Sportzentrums in Mengeringhausen eingesetzt hatte, wurde im Rathaus Bad Arolsen über den Stad der Planungen informiert.

Im April erfolgt die baufachliche Prüfung des aktuellen Konzeptes für das Arolser Stadions. Danach wird ein Maßnahmenpaket erstellt und ist mit dem Förderbescheid zu rechnen, mit dem dann der Baubeginn genehmigt wird. Dilcher räumte ein, dass mit solchen Projekten der Sportförderung des Bundes ein langwieriger Prozess verbunden ist.

Über das neue Stadion, für das noch ein neuer Name gesucht wird, freuen sich nicht nur die Fußballer des TuS Bad Arolsen, so der Erste Stadtrat und frühere Vereinsvorsitzende Udo Jost. Neben Menschen mit Behinderungen aus den Einrichtungen des Bathildisheims ist auch die Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg mit eingebunden, die unter anderem die Abnahme von Sportabzeichen organisiert.

Einige Bäume müssen am Stadion und am Hartplatz entfernt werden, wie Jost im Gespräch mit Dilcher, der Fachbereichsleiterin Petra Gerhold und Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion berichtete. So beschatten Bäume die Kunststofflaufbahn und verursachen so eine schmierige Schicht. „Wir können viele Bäume retten“, bekräftigte Gerhold. Für jeden abgeholzten Baum werde in der Nähe ein neuer gepflanzt, versicherte Jost. Beim Bau des Stadions müsse „Tempo gemacht“ werden, denn auch in Mengeringhausen soll ein neues Sportzentrum mithilfe von Bundesmitteln gebaut werden, das als Trainingszentrum für die jungen Fußballer in der Region gedacht ist. Beide werden nicht gleichzeitig gebaut, in Arolsen ist der Baustart.

Unweit vom Stadion wird die Thieleaue renaturiert und für den Hochwasserschutz ausgerichtet. Zudem sind Wanderwege geplant, die mit dem durchgehenden Spazierweg in der Großen Allee verknüpft werden sollen.

Ferner ist im Bereich des alten Hallenbads eine Freizeitanlage geplant: Neben Ballsportfeld und Skaterbahn sollen Basketball, Bouldern (Kletterwand) sowie Aktivitäten mit dem Laufrad und gymnastische Übungen ermöglicht werden.  ah

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