In Volkmarsen entsteht ein Wohnheim für 30 Autisten

Therapiezentrum schafft 55 neue Arbeitsplätze

Richtfest an der Lütersheimer Straße: v.l. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Heinrich Schnatmann vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk, Bundestagsabgeordneter und Erster Stadtrat, Thomas Viesehon, der Vorsitzende des Trägervereins, Siegfried Renneke, die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Kreisbeigeordnete Monika Svoboda und der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz. Foto: Elmar Schulten

Volkmarsen - Rund 30 autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen im kommenden Sommer in das neue Wohn- und Therapiezentrum an der Lütersheimer Straße einziehen. Am Montag feierte das Internationale Bildungs- und Sozialwerk zusammen mit Handwerkern und Gästen aus der Politik Richtfest.

Insgesamt sollen hier bis August 2014 an die vier Millionen Euro verbaut werden. Geplant sind 30 Einzelzimmer in vier Wohngruppen, Gemeinschaftsräume, Wohngruppenküchen und Wohlfühlbäder, speziell auf die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner zugeschnitten. Für Therapien und Freizeitgestaltung werden außerdem ein Schwimmbad, ein großer Garten mit Spielgeräten sowie Kreativ- und Bewegungsräume zur Verfügung stehen. Zur Betreuung der hier betreuten Autisten werden voraussichtlich 55 neue Arbeitsplätze geschaffen. Siegfried Renneke, der Vorsitzende des Trägervereins Internationales Bildungs- und Sozialwerk, bescheinigte der Stadt Volkmarsen eine sehr menschliche und würdige Willkommenskultur. Das habe man schon beim Bau des Altenpflegeheimes „Haus Kugelsburg“ gespürt. Im Gegenzug bemühe sich das Internationale Bildungs- und Sozialwerk um Transparenz und Kooperation mit den Nachbarn.

Das Betreuungskonzept sehe zudem größtmögliche Zusammenarbeit mit den Familien der Betreuten vor. Für jeden Einzelnen werde ein individueller Betreuungs- und Förderplan erarbeitet. Der ganzheitliche Therapieansatz habe Integration und Inklusion zum Ziel. Das lobten auch Kreisbeigeordnete Monika Svoboda (SPD), der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz und Bürgermeister Hartmut Linnekugel. (es)

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