Zwei blütenweiße Riesen als echte Hingucker vor dem Residenzschloss

Tonnenschwer eingeschwebt

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Bad Arolsen - Wie Besucher von einem anderen Stern sind sie eingeschwebt. Jetzt stehen sie da, der Smörf und der Gumpfote, mitten zwischen Schloss und Marstall.

Die seltsamen Skulpturen, die gestern von einem Schwerlastkran zwischen den Krokussen am Rauch-Museum platziert wurden, sind Geschöpfe aus der Münchner Künstlerwerkstatt von Julia Venske und Gregor Spänle. Und sie sind zugleich die Vorboten der neuen Ausstellung, die am Freitagabend um 19 Uhr im Residenzschloss eröffnet wird.

Bis zum 2. Dezember sind die fremden Wesen im Rauch-Museum zu sehen. Zum zehnjährigen Bestehen der Skulpturenausstellung im Marstall werden den Werken des klassizistischen Bildhauers Rauch ganz moderne Werke von Julia Venske und Gregor Spänle gegenübergestellt. Deren Fantasiewesen nehmen Bezug zu den Werken alter Meister auf und lassen den Betrachter schmunzeln.

Das Bildhauerehepaar hat seine lustigen Wesen aus einem überraschenden Material geschaffen und ihnen seltsame Namen gegeben. Angefangen hat alles mit den runden, satten Smörfs, aus denen so seltsame Ableger wie die Gumpfoten, Helotrophen, Sauger und Orophyten hervorgegangen sind. Im Buch zur Ausstellung ist die ganze Genealogie nachzulesen.

Bei ihrer Arbeit achten die Künstler streng darauf, dass all ihre Geschöpfe einigermaßen gleichmäßig auf allen Kontinenten verteilt sind. Die wundersamen Smörfs bleiben den Arolsern bis zum Weihnachtsmarkt erhalten. Ab dem 3. August wird eine weitere Skulpturenausstellung im Schloss und auf dem Schlosshof zu sehen sein. (es)

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