Twistetal

Twister wollen Resultate sehen

- Twistetal-Twiste (-es-). So hatte sich FDP-Staatssekretär Jan Mücke vom Bundesverkehrsminis-
terium seinen Besuch in Twiste nicht vorgestellt: Statt Friede, Freude, 
Eierkuchen wurde in 
Sachen Ortsumgehung 
Tacheles geredet.

„Was Sie uns hier erzählen, geht uns mittlerweile zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus“, brachte Ortsvorsteher Otto 
Paul den Unmut der Twister 
Bürger auf den Punkt: „Was Sie uns hier erzählen, haben wir schon unter allen möglichen 
Regierungskonstellationen in Bund und Land gehört. Das glaubt Ihnen hier kein Mensch mehr.“ Mit mehr als 40 Jahren kommunalpolitischer Erfah-
rung hat Otto Paul schon so manchem Regierungsvertreter 
in Twiste das Leid der Anlieger der Bundesstraße geklagt. Nur geändert hat sich bis heute nichts. Die ersten Proteste 
der Anlieger reichten bis ins 
Jahr 1961 zurück. Paul: „Wir 
sind es ziemlich leid. Wenn man den Prognosen glauben darf, wird sich der Anteil des Schwerverkehrs in der Ortsdurchfahrt nochmals verdoppeln. Das ist keinem mehr zuzumuten.“ Staatssekretär Mücke, der von seinen Parteifreunden Björn Sänger (MdB), Heinrich Heidel (MdL) und Dieter Schütz vom Kreisvorstand begleitet wurde, räumt ein, dass es für den Bund „beschämend“ sei, so viele 
Straßenbauprojekte seit Jahrzehnten vor sich her zu schieben. Die Infrastrukturpolitik in 
Deutschland sei weit unterfinanziert. Die Autofahrer leiste-
ten mit ihren Steuern und Mautbeträgen weit mehr, als in den Straßenbau investiert werde.

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