Solide gebaut: Twistestaudamm ist sicher

Twistesee wird doch nicht abgelassen

Der Stöpsel wird nicht gezogen. Das Wasser bleibt drin. Darüber freut sich nicht nur dieser Kajakfahrer. Archivfoto: Schulten

Bad Arolsen-Wetterburg. - Die ersten Ergebnisse einer routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung der Twistetalsperre liegen vor: Der See muss wahrscheinlich doch nicht abgelassen werden.

Im November 2011 hatte eine entsprechende Ankündigung des Hessischen Wasserverbandes Diemel die Verantwortlichen der Stadt für den Fremdenverkehr aufschrecken lassen. Nun also die Entwarnung.

Tatsächlich hat der Hessische Wasserverband Diemel als Betreiber der Twistetalsperre eine turnusgemäße Überprüfung der technischen, hydrologischen, geologischen und statischen Situation von Talsperre und Damm in Auftrag gegeben. Das Braunschweiger Ingenieurbüro Hartung + Partner beschäftigte sich daraufhin mit den Bestandsplänen und den Betriebsdokumentationen der Twistetalsperre sowie den Mess- und Kontrollsystemen. Die im Vorfeld diskutierte Totalabsenkung des Wasserspiegels bis hin zur Entleerung des Stauraums im Twistesee ist danach nicht erforderlich. Die touristische Saison 2013 ist daher nicht beeinträchtigt. Dipl.-Ing. Struve vom Ingenieurbüro Hartung + Partner bescheinigt der Twistetalsperre nach der ersten Überprüfung eine stabile Bauweise.

Die weiteren Schritte werden in enger Absprache zwischen dem Wasserverband Diemel sowie den Aufsichtsbehörden RP Kassel und Landesamt für Umwelt und Geologie unter Beteiligung der Stadt Bad Arolsen abgestimmt. Vor allem werden die von der Stadt geplanten Bauarbeiten am Strandbad, die im Herbst beginnen sollen, mit anderen Maßnahmen der Sicherheitsüberprüfung - etwa einer Stauerhöhung über das Winterhalbjahr - abgestimmt. (r/es)

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