Wanderung in die Geschichte 

Überraschendes über alte Arolser Wasserleitung

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Ein Hinweisschild zur Erläuterung der Wasserversorgung durch den Leitegraben stifttdas Ehepaar Gottschalk. Das Schild fertigte Markus Jaschko an. Rechts der stellvertretende Vorsitzende des Geschichtsvereins, Erhard Kraft. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen-Helsen – Die Arolser Historie hat mehr zu bieten als Stadtkirche und Residenzschloss. Vor allem reicht sie weiter zurück als die 300 Jahre, die im Mittelpunkt des Festjahres stehen.

Seit mehreren Jahren nimmt der Helser Geschichtskenner Erhard Kraft Interessierte bei den von ihm initiierten „Wanderungen in die Geschichte“ mit, um solchen Spuren nachzugehen. Die Geschichte des Leitegrabens ist das jüngste Projekt, dem sich der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksgruppe Bad Arolsen im Waldeckischen Geschichtsverein gewidmet hat.

Start in die Saison

Die erste Wanderung der Saison, die am Sonntag, 28. April, um 15 Uhr im Luisenthal bei jedem Wetter beginnt, ist diesem Thema gewidmet. Zum Abschluss kann der 118 Seiten umfassende und vom Geschichtsverein herausgegebene Band „Der ‚Herrschaftliche‘ Leitegraben“ zum Preis von zehn Euro erworben werden.

Ein Jahr hat Erhard Kraft in Büchern, Unterlagen und Archiven geforscht, um die Geschichte des Leitegrabens aufzuzeichnen. Dabei lässt sich die Entwicklung von Arolsen und Helsen ablesen. 

Das wird im Luisenthal gezeigt

Wanderer und Spaziergänger bekommen von einer Tafel im Luisenthal Hinweise auf den Standort der früheren Pulvermühle, Lohmühle und des Leitegrabens vermittelt. Mehrere informative Hausschilder sind auf Betreiben Krafts bereits im Helser Ortskern aufgestellt worden. Drei Exemplare, darunter das neueste Schild, hat das Ehepaar Hans Gottschalk und Traude Leyhe-Gottschalk finanziert, die sich seit 51 Jahren in Helsen heimisch fühlen. (sim)

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