Eltern überreichen Unterschriftenliste

Umgehungsstraße für Wetterburg  gefordert

Unterschriften für den Bau einer Umgehungsstraße von Wetterburg überreichte Elternvertreterin Maike Schütte an Bürgermeister Jürgen van der Horst und Ortsvorsteher Gerd Frese (rechts). Foto: Armin Haß

Bad Arolsen-Wetterburg – 79 Unterschriften für den Bau einer Umgehungsstraße von Wetterburg haben Elternvertreter am Kindergarten an Bürgermeister Jürgen van der Horst und Ortsvorsteher Gerd Frese überreicht.

Es gehe nicht nur um den Schutz von Kindern aus dem Kindergarten, sondern auch um schulpflichtige Jungen und Mädchen, sagte Elternsprecherin Maike Schütte.

Für kommende Generationen

Eltern und Großeltern hätten den Aufruf an die Politiker unterzeichnet. Solidarisch hätten sich auch Eltern von Kindern gezeigt, die den Kindergarten Farbenfroh besuchten, aber nicht in Wetterburg wohnten. Zwar würden durch eine Umgehung nicht alle Straßen, aber doch weite Teile des Dorfes entlastet.

„Uns liegen die Kinder am Herzen, und wir wollen etwas für kommenden Generationen tun und damit einen Stein ins Rollen bringen“, erklärte Maike Schütte.

Neuer Schwung

Die Diskussion über eine Umgehungsstraße hat seit der Bürgerversammlung und der Vorstellung von Hessen Mobil neuen Schwung bekommen. Denn Pläne für eine Umgehung der Kreisstraße 7 (Wiggenberg) werden nach Auskunft der Straßenplaner keine Rechtskraft erlangen können, wohl aber der Plan für eine Umfahrung der Landesstraße 3080 nördlich des Ortes.

Es sei gut, dass sich Bürger engagierten, sagte Bürgermeister Jürgen van der Horst, der sich für den Bau einer Umgehungsstraße ausspricht. Eine Bürgerbeteiligung werde es auch nach der Bürgerversammlung geben, für das Verfahren und die Entscheidung sei der Einsatz der Bürger wichtig.

Es gäbe aber kein eindeutiges Richtig oder Falsch. Vor einem Beschluss, den die Stadtverordneten nach der Sommerpause zu fällen hätten, liege ein schwieriger Abwägungsprozess.

Ein weiter Weg

Es gäbe auch wohl begründete Aussagen gegen eine Umgehungsstraße , sagte der Rathauschef. Auch bei einer positiven Entscheidung sei es noch ein weiter Weg, bis eine Umgehung gebaut werde..

„Das ist ein Bauchschmerzthema, auch für mich“, bekannte Ortsvorsteher Gerd Frese. Am Montagabend (24. Juni) befasst sich der  Ortsbeirat ab 19.30 Uhr im kleinen Saal der Twisteseehalle mit den Plänen.

Entlastung erwartet

Auch wenn es für die K 7 keine Umgehung geben werde, so sehe Hessen Mobil in der chancenreicheren Umfahrung der Landesstraße eine Entlastungswirkung.

Wenn nichts unternommen werde, sei es schwierig, die Entwicklung des Straßenverkehrs zu beeinflussen.

„Sie haben uns bei der Kommunalwahl ihr Kreuz gegeben, jetzt haben wir das Kreuz der Entscheidungsfindung zu tragen“, brachte es Gerd Frese, zugleich Stadtverordneter, auf den Punkt.

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