400 Schüler aus Nordwaldeck informieren sich

38 Unternehmen bieten Perspektiven bei Ausbildungsbörse in Bad Arolsen

Dritte Ausbildungsbörse Nordwaldeck
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Bedarf bei Baufirmen: Shaab Nikoé (Mitte) informiert sich bei der Firma Marpe Bau. Links Lukas Bender, rechts die für Marketing zuständige Leonie Beermann. Foto: Armin Haß

Bad Arolsen. Als Markt der Möglichkeiten bot sich die dritte Ausbildungsbörse Nordwaldeck knapp 400 Schülern der Schulen aus Bad Arolsen, Volkmarsen und Diemelstadt an.

38 Firmen und Institutionen präsentierten sich hauptsächlich über ihre Ausbildenden. Mehr als zuvor, wie Jens Wehmeyer, Vorstand des Bathildisheims, bei der Eröffnung erfreut feststellte. „Wir müssen dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, sagte er. 

Dabei könnten die Unternehmen den jungen Menschen Perspektiven bieten, sagte Wehmeyer auch im Hinblick auf das zum Bathildisheim gehörende Berufsbildungswerk mit 20 Ausbildungsgängen für Jugendliche mit Förderbedarf.

 Die Ausbildungsbörse lasse sich sehen, sie spreche auch überregional tätige Firmen und Ausbildungsbündnisse an, „Wir müssen auf die Jugendlichen zugehen“, sagte er, für sie seien ortsnahe Möglichkeiten der Berufsorientierung wichtig. 

Allerdings sei auch sanfter Druck auf Unternehmen und Schulen erforderlich. Die Wirtschaft brauche Nachwuchskräfte, sagte Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg bei der Eröffnung. Und junge Leute müssten sich eingehend über mögliche Berufe informieren, um keine Enttäuschung zu erleben und die Ausbildung abzubrechen.

Dritte Ausbildungsbörse Nordwaldeck 

Dritte Ausbildungsbörse Nordwaldeck 

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