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Updates zur Schulentwicklung am Gymnasium in Bad Arolsen

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Von: Armin Haß

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Bei Rundgängen, wie hier im Kunst-Raum, bekamen die Ehemaligen an der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen in den aktuellen Schulbetrieb.
Bei Rundgängen, wie hier im Kunst-Raum, bekamen die Ehemaligen an der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen in den aktuellen Schulbetrieb. © Armin Haß

Mit einem umfangreichen Update war der Ehemaligen-Tag an der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen eröffnet worden, bei dem ansonsten eher Wiedersehensfreude und der Austausch von Erinnerungen für die bis zu fast achtzigjährigen früheren Pennäler im Blickpunkt standen.

Bad Arolsen – Direktor Markus Wagener ließ die Sanierungsmaßnahmen an der CRS im vergangenen Jahrzehnt, die Fortschritte der Digitalisierung und die lähmenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Schulbetrieb und die Begegnungen Revue passieren.

Aus energetischen Gründen wird das sogenannte Fünfer-Haus an der Fröbelstraße aufgegeben und beginnt bereits der Umzug der vier fünften Klassen in das Untergeschoss der benachbarten Berufsschule. Dort findet nur noch montags für eine Klasse Unterricht statt.

Zu wenige Klassenräume

Aktuell besuchen 823 Kinder und Jugendliche in 39 Klassen und Kursen die CRS, Unterricht erteilen 66 Lehrkräfte. In einer Intensivklasse bekommen derzeit 17 Ukrainische Jugendliche Deutschunterricht.

„Wir haben aber keine 39 Klassenräume, sondern müssen den Klassenunterricht auch in Fachräumen geben“, schilderte Wagener die Raumnot.

Die Pandemie habe die Digitalisierung an der Schule beschleunigt. WLAN im ganzen Haus, Hybrid-Unterricht mit Video-Konferenzen, der Einsatz von Tablets und Bildschirmen statt Tafeln kennzeichnen die Situation, von der sich auch die Ehemaligen bei den Führungen ein Bild machen konnten. „Wir haben einen echten Sprint hingelegt und sind ganz vorne bei den Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg“, sagte der Direktor.

Das wird teuer

Die Kinder hätten aber in der Pandemie unter den Lockdowns und Kontaktbeschränkungen gelitten. Um einen gewissen Nachholbedarf zu decken, seien nun Fahrten und Austauschreisen angesagt. Doch die hohen Teuerungsraten in vielen Bereichen setze diesem Vorhaben Grenzen. Wagener bat deswegen bei den Ehemaligen um Spenden für die Unterstützung dieses Teils des schulischen Angebotes.

Der Ehemaligentag war bereits am Freitag mit Vorträgen von drei ehemaligen CRS-Schülern vor der Schülerschaft über ihre Berufsfelder eingeleitet worden. Am Samstag hießen Bernd Zaloga vom Ehemaligen-Verein und CRS-Leiter Wagener etwa 80 Absolventen des Gymnasiums willkommen, die vor 60, 50, 40 oder 25 Jahren das Abitur in Arolsen gebaut haben. Diese Form der Begegnung biete mehr Möglichkeit zum Austausch mit heutigen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, sagte Wagener.

Das gibt es zu sehen

Dafür gaben die Aktiven aus Kollegium und Schülerschaft einen spannenden Einblick in die Bereiche Darstellendes Spiel, Kunst, Musik, Informatik oder die AG Grüne CRS, die sich dem Thema Nachhaltigkeit in fast allen Jahrgangsstufen widmet. Aktive des Ehemaligenvereins trugen mit zum Gelingen bei. Getränke und ein Imbiss standen in der Cafeteria neben Schriften zur CRS bereit.

Der Ehemaligen-Tag war als Alternative zur Jubilarehrung bei den Abiturientenverabschiedung ins Leben gerufen worden und soll nun jedes Jahr am dritten Wochenende des Septembers stattfinden. Dafür und die damit verbundenen privaten Treffen können die Ex-Rauch-Schüler schon einmal die Terminkalender zücken. (Armin Haß )

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