Im Twistesee ist Schwimmen wieder erlaubt, in der Freibädern nur für Vereine

VfL Bad Arolsen: Endlich wieder Schwimmtraining

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Immer schön im Kreis schwimmen und Abstand halten: Die Wettkampfgruppe des VfL Bad Arolsen beim ersten Schwimmtraining nach Lockerung der Corona-Beschränkungen im Walmebad Mengeringhausen.  

Schwimmen ist wie Radfahren. Das verlernt man nicht, auch wenn man eine dreimonatige Zwangspause einlegen muss.

Mengeringhausen. Diese Erfahrung beruhigte  acht Schwimmerinnen der VfL-Wettkampfabteilung, die unter Anleitung von Silke Schütt und Gudrun Hähnel im Mengeringhäuser Walmebad die ersten Runden in dem von einer Solaranlage bescheiden aufgewärmten Wasser drehen durften.

Unter Einhaltung der immer noch geltenden Corona-Schutzvorschriften galt es, etwa zwei Meter lange Zwischenräume zwischen den Schwimmerinnen einzuhalten. Am Ende einer jeden Bahn durfte nicht einfach gewendet und zurückgeschwommen werden. Stattdessen war strikter Kreisverkehr angeordnet. All das war noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus machbar, Hauptsache schwimmen!

Abstand auch im Wasser einhalten

„Unsere Wettkampfschwimmer sind hier so etwas wie die Pioniere für den Schwimmsport: Wenn die Profis beweisen, dass Schwimmen mit Abstand funktioniert, dann können bald vielleicht schon wieder die anderen Trainingsgruppen unseres Vereins ins Wasser“, hofft Abteilungsleiterin Gudrun Hähnel.

Noch ein Stück weiter reicht die Hoffnung von Alfred Reuter, dem Vorsitzenden des Fördervereins Walmebad. Er und sein Team haben das Bad auf die Sommersaison vorbereitet. Sie warten nur noch auf das grüne Licht aus dem Rathaus und die klaren Anweisungen, wie viele Gäste gleichzeitig unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt sind.

Schwimmen im Twistesee ist wieder erlaubt

Unterdessen gab Bürgermeister Jürgen van der Horst bekannt, dass nach Lockerung der Corona-Beschränkungen ist nun das Schwimmen am Twistesee wieder erlaubt ist. Die Umkleidekabinen am Strandbad müssen jedoch geschlossen bleiben.

 Vor einer Öffnung der Freibäder in Landau und Mengeringhausen müssen die Trägervereine mit Unterstützung der Stadt ein Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt erarbeiten. Das trifft auch für das Freizeitbad Arobella zu. Dabei geht es um Zugangsregelungen zum Gelände und zu den Becken, erhöhten Personaleinsatz und letztlich auch um Wirtschaftlichkeitsüberlegungen.

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