Ensemble des Statt-Theaters beteiligt sich mit eigener Inszenierung an der Projektkirche

Viel Theater um einen Heiligen

+

Bad Arolsen-Mengeringhausen - Der Kampf zwischen dem Bösen und Guten bestimmt die aktuelle Produktion des Statt-Theaters Mengeringhausen. Dabei dreht sich alles um den Mengeringhäuser Schutzheiligen St. Georg.

Im Rahmen der „Projektkirche“ vom 19. August bis 2. September in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Mengeringhausen wird ein 15-köpfiges Ensemble des Statt-Theaters mit „Georg - Ritter und Heiliger“ ein mystisches Schauspiel auf die Bühne bringen. Das hatten die Mengeringhäuser bereits im Jahr 2008 beim Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde aufgeführt, nun wird das von Br. Benedikt Müller OSB geschriebene Stück erneut - jedoch mit einigen dramaturgischen und der heutigen Zeit angepassten Veränderungen - ins Programm aufgenommen. Am Sonntag, 19. August, findet mit Beginn der „Projektkirche“ die erste Aufführung statt. „Die Inszenierung verbindet mittelalterliche Texte mit modernen Elementen der Darstellung“, erklärt Erika Pallagst aus dem Regieteam. Autor Müller überträgt in seinem Schauspiel die Botschaft der Georgslegende in die heutige Zeit. Dann trifft das Böse in Form der Weltmenschen auf Georg, der das Gute verkörpert. „Georgs Ziel ist es, die Botschaft der Liebe und des Miteinanders mit der Kraft seiner Worte statt mit seinem Schwert zu verkünden“, erklärt Regisseurin Susanne Wirtz. Das Stück lebe vom Spannungsbogen des Kampfes von Gut und Böse. „Sprachlich ist das Ganze in sehr schöne Worte gekleidet“, schildert Wirtz weiter. Dreiklänge und passende musikalische Stücke und Anregungen ergänzen das mystische Schauspiel. Bei zwei Aufführungen - die zweite findet am Freitag, 24. August, um 20 Uhr statt - sollen die Zuschauer zum Nachdenken angeregt werden. Ob all das, was der Mensch täglich tut, richtig ist oder nicht, das sind Fragen, die sich dem Publikum während des Zuschauens aufwerfen werden.Der Eintritt zu beiden Vorstellungen ist frei, um eine Spende zugunsten der Kirche wird jedoch gebeten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare