Drei Bad Arolser Grundschulen beteiligt

Viertklässler proben mit Profimusiker: Händel als Schulprojekt

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Zusammen mit Bezirkskantor Jan Knobbe (hinten) haben sich Arolser Grundschüler Händels „Messias“ erschlossen. Unser Bild zeigt die vierte Klasse der Valentin-Schule Helsen mit den Profimusikern Christoph Heidemann, Birgit Fischer, Marie Harders-Sauer und Martin Seemann vom Barockorchester L´Arco aus H annover.  

Bad Arolsen. Die Aufführung des Händel-Oratoriums „Messiah“ in der Stadtkirche war auch der Höhepunkt eines Musikprojektes, mit dem sich Viertklässler der drei Arolser Grundschulen Neuer Garten, Nikolai (Mengeringhausen) und Valentin (Helsen) seit beginn des Schuljahres beschäftigt hatten.

Die Einstudierung und Aufführung des Werkes durch die Kreiskantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Jan Knobbe bot die Möglichkeit, am Rande des Generalprobentages ein spezielles „Werkstattkonzert“ mit Chor, Orchester und zwei Solistinnen für die Kinder durchzuführen.

Die Wochen zwischen Ende August und diesem Konzert Anfang November wurden genutzt, in den Schulen Leben und Werk des großen Barockkomponisten kennenzulernen. Dabei wurde gesungen, auf Orff-Instrumenten zu Händels Musik gespielt und sogar dirigiert.

Jede Klasse traf sich während dieser Wochen außerdem mit einer Klasse aus einer anderen Schule, dabei wurden die vorher eingeübten Stücke einander gegenseitig vorgespielt. Die Kinder erarbeiteten sich ein Vielzahl von Zugängen zu Händels Musik, so dass ihnen im Werkstattkonzert alles vertraut vorkam.

In diesem Konzert, das von interessierten Eltern ebenfalls besucht wurde, nahmen die Kinder auf den Zuhörerbänken Platz und lauschten der Musik, die von Kreiskantorei, Orchester und Solistinnen live für sie gespielt wurde.

Das Konzert beinhaltete Abschnitte aus dem Oratorium, kurze Erklärungen und die Vorstellung der verschiedenen Instrumente.

Die im Unterricht gelernten Melodien wurden im Dialog von Kindern und großem Chor gesungen.

Schließlich durften drei Kinder - aus jeder Schule je eines - dem ganzen über 80-köpfigen Ensemble aus Chor und Orchester einen Einsatz geben und den Anfang des berühmten „Halleluja“ dirigieren.

Den Abschluss am Tag nach dem Konzert bildete das Zusammensein mit vier Musikern des Barockorchesters, die nun ihrerseits gemeinsam mit Jan Knobbe die drei Schulen besuchten und das Projekt mit Musik, Dialog und vielen beantworteten Fragen ausklingen ließen. kn

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