Bad Arolsen

Vorbeugen ist besser als Knast

- Bad Arolsen (-es-). „Zehn Jahre Präventionsrat haben die Stadt ein Stück sicherer gemacht“, stellte Bürgermeister Jürgen van der Horst gestern anerkennend fest und lobte den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.

„Kriminalprävention kann nicht vom Staat allein geleistet werden“, stellte auch Cornelia Schönhart, Geschäftsführerin des Landespräventionsrates, fest und berichtete, dass sich hessenweite 170 Präventionsräte darum bemühen, die Bevölkerung zu mobilisieren. Zum einen sei es wichtig, falsche Entwicklungen zu erkennen und zu bekämpfen. Zum anderen müssten aber auch die Opferinteressen mehr berücksichtigt werden: „Wenn alle die Täter verfolgen, wer kümmert sich dann eigentlich um die Opfer?“ Bürgermeister van der Horst würdigte daher den Einsatz zahlreicher engagierter Bürger in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen des Präventionsrates. Dort gehe es um die Situation in den Kindergärten, den Schulen, um den häuslichen Bereich, um Integration und die Situation auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie um Suchtverhalten aller Art. Mit vereinten Kräften sei es vor zehn Jahren gelungen, Gewalt und Rowdytum im Bereich des Schulzentrums zu unterbinden. Systematisch wurden sogenannte Angstecken im Stadtgebiet ausfindig gemacht und umgestaltet. Vorbildlich sei aber auch das preisgekrönte Caritas-Projekt „Familien helfen Familien“.

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