2000 Besucher bei den Highland Games in Canstein

Waldecker Clans punkten

Marsberg-Canstein/Arolsen - Waldecker Clans erobern das Hochsauerland. Die Massenhäuser Männer und das Frauen-Team Willingen/Obermarsberg „Dudeldüsen“ punkteten bei den Highlnd Games Canstein.

Dabeisein war freilich alles: Vor schätzungseise 2000 Besuchern rangen 18 Clans aus Nordhessen und dem Sauerland bei Disziplinen wie Baumstammstoßen, Sackwerfen, Tauziehen oder Traktor-Ziehen. Bei der dritten Auflage der Hochland-Spiele war die Beteiligung so hoch wie nie, Vier weibliche Clans wetteiferten. Die „Dudel-Düsen“ aus dem Grenzgebiet Upland-Hochsauerland gewannen zum dritten Mal bei den Highland Games. Und der Massenhäuser Clan Mc Waldeck 1 siegte beim zweiten Anlauf. Auf Platz zwei kamen die Marsberger Schottenrock-Träger, und den dritten Rang belegte der Köhlerclan Kohlgrund. Aus dem gleichen Dorf nahmen die Meilerburschen und die Flitz-Piepen an dem schweißtreibenden wie fröhlichen Wettstreit teil, bei dem schottisch anmutende Regengüsse für die Abkühlung sorgten. Aus dem Waldecker Land kämpften unter anderem noch der Clan Bruchmühle aus Neudorf und die Mc Crawls of Quastburgh um Dunja Berendes, die auch unter dem Namen „Krabbelgruppe Diemelstadt“ firmieren. Clans aus Kassel und Arnsberg hatten die weiteste Anreise hinter sich. Klangvolle Namen, zünftige Kilts, bunte Kriegsbemalung, Pipes und Drums - die Clans sind mit Begeisterung dabei und freuen sich seit drei Jahren schon auf die schottisch inspirierte Gaudi auf dem Sportplatz am Fuße des Cansteiner Schlossses. Wer als Zuschauer dabei sein wollte, musste an kilometerlangen Schlangen parkender Pkw vorbei, um sich noch ein freies Plätzchen an irgendeiner Straße zu sichern, wurde aber mit einem amüsanten und spannenden Spektakel belohnt. Neben den Green Pipers aus Korbach, die zur Eröfnung spielten, heizten nach der Siegerehrung die „Potheen Rovers“ aus Witzenhausen mit Folk und die AC/DC-Tribute-Band „Cheapdirt“ aus Paderborn den Besuchern ein. Die Idee für die Highland Games kam Spielleiter Andreas Schörder aus Canstein bei einer Schottland-Rundreise mit seiner Ehefrau und seiner Cousine. Tatkräftige Unterstützung kommt seit 2013 vom Cansteiner Sportverein. (ah)

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