TWISTETAL

Waldecker Kanoniere halten Manöver in Mühlhausen ab

- Twistetal-Mühlhausen (-es-). Einmal im Jahr treffen sich die Waldecker Kanoniere mit ihren Freunden aus den benachbarten Landkreisen aus dem angrenzenden Hessen- und Westfalenland zu einem gemeinsamen Manöver. Die Liebe zum Pulverdampf und donnernden Schuss eint sie alle.

Gastgeber des Kanonentreffens am Sonnabend waren die Mühlhäuser Kanoniere, die sich um ihre Kanonen „St. Georg“ und „St. Barbara“ scharen. Kanonenhauptmann Axel Fischer begrüßte die Gleichgesinnten aus 24 Kanonengruppen zusammen mit dem Vorsitzenden der Schützengesellschaft Mühlhausen, Klaus Fingerhut. Beide riefen dazu auf, die Kameradschaft der Kanoniere zu pflegen. Die Mühlhäuser St.Georg-Kanoniere gehen auf eine Gründung aus dem Jahr 1966 zurück. 1967 nahmen sie erstmals an einem Freischießen teil. Von den damaligen Gründungsmitgleidern leben heute noch Wilhelm Jäger und Karl Wallway. Der Vorsitzende des 1989 gegründeten Zusammenschlusses der Kanonengruppen Waldecks, Egon Eirund aus Korbach, lobte den Einsatz der Mühlhäuser für das Kanonenwesen und die in Mühlhausen geborene Idee, parallel zum Kanonenmanöver auch ein Preisschießen auf dem Kleinkaliberstand auszurichten. Sieger dieses Wettkampfes wurde die Mannschaft aus Thalitter mit 138 Ringen, gefolgt von Freienhagen (125) und Wrexen (124). Die Gastgeber aus Mühlhausen, die Gruppe St. Georg, gelangte mit 123 Ringen auf Platz vier.Als „Elite im Schützenwesen“ verstehen sich die Kanoniere der Schützengesellschaften im Waldecker Land. Mit Feuereifer verschossen die 24 Gruppen auf den mitgebrachten 35 Kanonen, 40 Hakenbüchsen und einem guten Dutzend Hand- und Schaftböllern an die zwei Zentner Schwarzpulver. Zeitweise verschwanden alle im Pulverdampf.

Eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos vom Kanonentreffen finden Sie hier.

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