Breites Aufgabenfeld für neuen Stadtarchivar

Waldecker leitet Warburger Museum Stern

Zwei Männer vor dem Eingang zum Warburger Museum Stern.
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Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus aus Bad Arolsen (links) ist neuer Stadtarchivar in Warburg. In sein Amt eingeführt wurde er von Bürgermeister Tobias Scherf (rechts).

Der aus Rhoden stammende Historiker Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus ist neuer Stadtarchivar und Museumsleiter in Warburg. Der 36-Jährige, der mit seiner Familie in Bad Arolsen wohnt, hat sich nach seinem Abitur an der Christian-Rauch-Schule für zwölf Jahre als Offizier bei der Bundeswehr verpflichtet.

Bad Arolsen / Warburg – Währenddessen studierte er Geschichte und Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und war unter anderem als Zugführer, stellvertretender Kompaniechef sowie Hörsaalleiter eingesetzt. Außerdem absolvierte er einen sechsmonatigen Auslandseinsatz in Afghanistan.

Im Anschluss war Schwerdtfeger-Klaus zweieinhalb Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt zur Erfassung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Stadtbücher an der Martin-Luther-Universität in Halle. Im Zuge dieser wissenschaftlichen Arbeit verfasste er seine Dissertation, in der er sich mit einem mittelalterlichen Stadtbuch aus Eutin befasste. Zuletzt war Dr. Schwerdtfeger-Klaus Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

40 Kunsthistoriker, Archäologen und Archivare waren interessiert

Ehrenamtlich engagiert er sich in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und im Waldeckischen Geschichtsverein. Dr. Schwerdtfeger-Klaus ist verheiratet und hat eine Tochter. In Warburg übernahm er Anfang Juli die Leitung im Museum „Stern“ und die Aufgabe als Stadtarchivar. Die Aufgabe sei für ihn eine perfekte Kombination, die große Handlungsspielräume biete, sagte er bei seiner Amtseinführung in Warburg.

Bürgermeister Tobias Scherf berichtete, dass sich mehr als 40 Historiker und Kunsthistoriker, Archäologen und Archivare auf die von der Stadt ausgeschriebene Stelle beworben haben. (Elmar Schulten)

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