Wetterburg: Bürgerinitiative drängt Politik zur Entscheidung

Warten auf Planstart für Umgehung

Bad Arolsen - Wetterburg. - Warum kann das, was in Volkmarsen funktioniert, nicht auch für Wetterburg gelten? Das fragt sich die Bürgerinitiative „Pro Ortsumgehung Wetterburg“ und fordert eine rasche Lösung für die Verkehrsprobleme im Dorf.

Die Bürgerinitiative hatte schon im Dezember namhafte Vertreter aus Kreis- und Landespolitik zu einer Veranstaltung in die Wetterburger Twisteseehalle eingeladen, um diese über das aus den beiden Teilabschnitten Landesstraße Nr. 3080 und Kreisstraße Nr. 7 bestehende Projekt „Ortsumgehung Wetterburg“ zu informieren.

Wenn das seit Jahrzehnten geplante Projekt gelingen soll, müssten Kreis und Land kooperieren, um die zwei Teilabschnitte Nord- und Westumfahrung in einem Zuge zu planen und zu verwirklichen.

Nach Darstellung der Bürgerinitiative versprachen die politischen Vertreter von Land und Kreis übereinstimmend, sich persönlich für eine Realisierung des Projektes „Ortsumgehung Wetterburg“ einsetzen zu wollen.

Seinerzeit wurde für den Bereich der Landesstraße L 3080 gerade auf eine Aussage des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zur Dringlichkeit und damit zu den weite-ren Entwicklungsmöglichkeiten gewartet. Diese liegt zwischenzeitlich vor. Jetzt fehlen nur noch die erforderlichen Mittel, damit mit der Planung begonnen werden kann.

Vor diesem Hintergrund hat die Bürgerinitiative zahlreiche weitergehende Gespräche mit Abgeordneten des Landtags und des Kreistags wie Claudia Ravensburg, Armin Schwarz, Heinrich Heidel und Reinhard Kahl geführt.

Dabei ist die Bürgerinitiative ausnahmslos auf offene Ohren gestoßen und hat für ihr Anliegen viel Zustimmung erhalten. Alle Gesprächspartner haben der Bürgerinitiative zugesichert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Projekt einzusetzen.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatten sich die vier Nordwaldeck-Bürgermeister in einer gemeinsamen Erklärung für die Ortsumgehung Wetterburg ausgesprochen und auch Landrat Dr. Kubat hat seine Unterstützung bei der Realisierung des Projektes zugesagt.

„Dieses alles kann die Wetterburger durchaus optimistisch stimmen und sie erwarten lassen, dass die sehr guten Erfolgsaussichten nun auch in eine Verwirklichung des Projekts münden“, so die Bürgerinitiative in einer Stellungnahme.

Dennoch fordert sie die maßgeblichen Entscheidungsträger bei Land und Landkreis noch einmal auf, im Rahmen des Doppelhaushaltes für die Jahre 2013/2014 die benötigten Mittel bereitzustellen, da-mit die Planung für das lang ersehnte Projekt möglichst bald anlaufen kann.

„Warum soll das, was in Volkmarsen geht, nicht auch in Wetterburg möglich sein, zumal sich durch den Neubau des Logistikzentrums und die geplante Ortsumfahrung von Volkmarsen die Bedingungen für Wetterburg durch eine zusätzliche Verkehrsbelastung weiter nachteilig verändern werden“, schreibt die Bürgeriniative in ihrer aktuellen Stellungnahme. (r/es)

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