Sophienheim: Sichere Heimat für Kinder

WDS-Kinder- und Jugendhilfe in Bad Arolsen hat zwei neue pädagogische Leiterinnen

Zwei Frauen und ein Mann stehen vor einem Kletterturm. Im Hintergrund die Wohngebäude eines Kinderheims.
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Neues Leitungsteam für die Kinder- und Jugendhilfe: Der Vorsteher des Waldeckischen Diakonissenhauses Sophienheim, Pfarrer Oswald Beuthert, stellt die pädagogischen Leiterinnen Sarah Grebe (links) und Gabi Massier vor.

Sarah Grebe und Gabi Massier sind die neuen pädagogischen Leiterinnen der WDS Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, in Arolsen besser bekannt unter dem alten Namen Sophienheim.

Bad Arolsen - Doch das gute, alte Sophienheim unter dem Dach des Waldeckischen Diakonissenhauses hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mächtig gewandelt: Neben den Jugendwohngruppen an der Teichstraße und am Leitegraben gehören zur Einrichtung auch mehrere Außenwohngruppen und die so genannte Schutzstelle, bei der Polizei und Jugendamt rund um die Uhr Kinder unterbringen können, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der elterlichen Wohnung bleiben können.

Zur Kinder- und jugendhilfe des Diakonissenhauses gehören auch sechs familienintegrative Kleinstgruppen in Arolsen, Eppe, Vasbeck, Schmillinghausen und Rhoden. Hier werden jeweils ein bis drei Kleinkinder ab zwei Jahren in den Familien ausgebildeter Sozialarbeiterinnen betreut. Zwei von diesen Kleinstgruppen haben im zu Ende gehenden Jahr ihr 25-jähriges und 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Junge Erwachsene lernen, auf eigenen Füßen zu stehen

„Leider geht die Bereitschaft zur Aufnahme von fremden Kindern in die Familie zurück“, bedauert WDS-Vorsteher Pfarrer Oswald Beuthert, denn gerade diese familienähnliche Betreuung sei für Kleinkinder sehr hilfreich.

Seit 25 Jahren besteht die Jugendwohngruppe des WDS Sophienheims in der Wetterburger Straße. Bei diesem ambulant betreuten Wohnen lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, langsam auf eigenen Füßen zu stehen.

Weihnachten wie in einer großen Familie feiern

Insgesamt sind Sarah Grebe und Gabi Massier, die übrigens schon seit 2012 beziehungsweise seit 2009 beim WDS Jugendhilfe mitarbeiten, mit ihren Kollegen und Kolleginnen für das Wohl von 50 Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Als Herausforderung empfinden auch sie den Umgang mit der Corona-Pandemie: Die Jugendlichen müssen für den Online-Unterricht mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Internetzugang über W-Lan gibt es in allen Häusern.

Weihnachten wird ebenfalls in den Gruppen gefeiert: Hier fühlen alle wie eine große Familie und freuen sich wie alle Kinder auf das Fest. (Elmar Schulten)

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