Ökumenische Gottesdienste rücken kleines Land in Blickpunkt

Weltgebetstag Bad Arolsen: Wo liegt denn eigentlich Surinam?

Wo liegt eigentlich Surinam? Frauen beantworteten diese Frage in Bad Arolsen beim Weltgebetstagsgottesdienst in der katholischen Kirche. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen. Surinam, wo liegt das eigentlich? Antworten auf diese oft gestellte Frage lieferte der Weltgebetstag, der am Freitag in mehr als 120 Ländern gefeiert wurde. Auch in Bad Arolsen rückte das kleine Land in den Blickpunkt.

 Auch zahlreiche Gemeinden verschiedener Konfessionen im Waldecker Land luden zu ökumenischen Gottesdiensten ein, in dessen Mittelpunkt das Leben der Frauen im kleinsten südamerikanischen Land stand.

Wer gestaltet den Gottesdienst?

In Bad Arolsen hatte sich eigens ein Projektchor aus katholischem Kirchenchor und evangelischer Kantorei zusammengefunden und die neuen Lieder zum Weltgebetstag einstudiert. Auf diese Weise wird seit vielen Jahren die Ökumene in der ehemaligen Residenzstadt geübt.

Kurzfristig übernahm Kirchenchor-Sängerin Renate Umlauf die Leitung, nachdem beide Chorleiter aus Krankheitsgründen ausfielen. Am Klavier sprang an dem Abend die frühere Kantorin Margarethe Rose ein.

Welche Probleme gibt es?

Viele Mitwirkende machten auch den Gottesdienst lebendig, der von Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Freien evangelischen Gemeinde und der Baptistengemeinde gestaltet wurde. Darunter die katholische Gemeindereferentin Elisabeth Mölder, Dekanin i. R. Ariane Vermeil und Elke Lankeit, die die reiche Natur und ethnisch gemischte Bevölkerung Surinams in einem Anspiel vorstellten.

Der Alltag der Frauen in dem südamerikanischen Land, ihre Arbeit in der landwirtschaftlichen Produktion sowie der Raubbau an der Natur wurden im Rahmen des Gottesdienstes thematisiert und ein verstärkter Schutz von Mensch und Umwelt eingefordert.

Im ökumenischen Geist

Ökumenisches Miteinander und neues Liedgut zeichneten den gesamten Gottesdienst aus, in dessen Anschluss die Besucher Gelegenheit hatten, sich im katholischen Pfarrheim auszutauschen. (sim)

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