Nathalie Mähl aus Wetterburg mit großen Plänen

Weltwärts nach Georgien

In den Startlöchern: Für Natalie Mähl geht es am 29. Juli nach Georgien zu einem „weltwärts“-Jahr. Foto: Adele Jakumeit

Bad Arolsen. - "Ich wollte etwas Sinnvolles machen und gefordert werden", erzählt die 18-Jährige aus Wetterburg. Schon lange hatte sie geplant, nach dem Abitur an der Christian-Rauch-Schule für ein Jahr ins Ausland zu gehen um dort entwicklungspolitische Arbeit zu leisten.

Deshalb hatte sie sich bereits während der Schulzeit über Freiwilligenprogramme und Projekte in verschiedenen Ländern informiert. Schließlich entschied sie sich für das TEMI-Projekt in Georgien.

In Kachetien, einer Region im Osten des Landes, wird sie ihren Freiwilligendienst als Teilnehmerin am „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) absolvieren.

Entsendet wird sie vom Verein „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ in das kleine Dorf Gremi am Kaukasus, in dem sie ein Jahr lang in einer großen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zusammenarbeiten wird.

„Ich will den Leuten meine Zeit schenken“, erklärt Natalie. So wird sie sich um die pflegerische und sozialtherapeutische Betreuung der Bewohner und die Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen kümmern, aber auch in den Werkstätten oder der Landwirtschaft der Einrichtung mithelfen.

Ein Jahr im Ausland erfordert schon im Vorfeld ein hohes Maß an selbstständigem Einsatz: Ein großer Teil der anfallenden Kosten wurde vom BMZ übernommen.

Den restlichen Betrag bekam die Abiturientin jedoch durch den Beitrag der Entsendeorganisation und den Aufbau eines persönlichen Förderkreises zusammen. Unter anderem beteiligte sich der Bad Arolser Lions-Club mit einem Förderbetrag an dem Auslandsprojekt.

Natalie freut sich über die große Unterstützung und will nun zum Dank die Spender regelmäßig über ihre Arbeit in Georgien mit Rundbriefen auf dem Laufenden halten und mit Bildern und Fotos ihren Alltag dort dokumentieren. (aku)

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