Mengeringhausen

Weniger Windkraftanlagen tun es auch

- Bad Arolsen. „Der Naturschutzbund ist kein Verhinderer, sondern tritt im Gegenteil für die Nutzung von Windenergie ein“, stellt Maik Sommerhage von der Nabu-Ortsgruppe zur Arolser Windpark-Diskussion fest.

Im Gespräch mit der WLZ machte der hauptamtlich beim Nabu Hessen tätige Bad Arolser aber deutlich, dass für den Nabu im Stadtwald Mengeringhausen nur ein kleiner Windpark von vier bis fünf Anlagen in Frage komme. Und nicht die von der Firma wpd in Kassel favorisierten 14 Windmühlen. Sommerhage begründet diese Haltung mit der Sorge um geschützte Tiere, die in dem Bereich in Altholz-Bäumen leben oder das Gebiet überfliegen. Schon jetzt werde deutlich, dass die bereits gebauten Anlagen bei Massenhausen eine Verlagerung der Vogelflüge in Richtung Mengringhausen verursache. Die Lage des Stadtwaldes und der Flächen in Richtung Massenhausen im Grenzbereich zwischen den letzten Ausläufern der Warburger Börde und dem Vor-Upland beziehungsweise dem Roten Land bewirke schon ein gehäuftes Auftreten bestimmter Vogelarten oder von Säugetieren wie den Fledermäusen. Und die gelte es zu schützen. Am besten geeignet seien die Bereiche am Trappenberg und an der Matzenhöhe, die zudem näeher am Umspannwerk Twistetal liegen. Mehr in der gedruzckten Ausgabe am 30. 11. 2011

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