Anlieger sauer über Straßenzustand und Umgehungsstraßenplanung

Wetterburger Straße erwartet mehr statt weniger Verkehr

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Die Anwohner der Wetterburger Straße sind gegen die neue Variante für die Ortsumgehung Wetterburg, weil sie davon eine Mehrbelastung für die Wetterburger Straße und die Große Allee erwarten. Außerdem warten die Anlieger der Wetterburger Straße seit über zehn Jahren auf die Sanierung der Landesstraße vor ihrer Haustür.    

Ebenso wie die Wetterburger Landwirte sprechen sich auch die Anwohner der Wetterburger Straße gegen die aktuelle, abgespeckte Variante für eine Ortsumgehung von Wetterburg aus.

Die in der jetzigen Planung fehlende Anbindung an die Bundesstraße B 450 (Landauer Straße) führe zu mehr Verkehr in der Ortsdurchfahrt von Bad Arolsen und damit auch in der Wetterburger Straße und in der Großen Allee. 

Angesichts der geplanten Investitionssumme von mindestens 7,5 Millionen Euro sei der Entlastungseffekt für die wenigen Häuser in der Burgstraße einfach zu gering, argumentieren die Anwohner der Wetterburger Straße. Stattdessen produziere die Rumpfumgehung nur zusätzlichen Verkehr in der Straße Zum Wiggenberg (Kreisstraße 7) und eben in der Ortsdurchfahrt von Bad Arolsen.

Deshalb appellieren die Anwohner der Wetterburger Straße an die Stadtverordneten, noch einmal ernsthaft die Umgehung über das Wetterholz zu prüfen. Der vorhandene Feldweg oberhalb von Neu-Berich und oberhalb des Twistesees lasse sich ohne großen Aufwand verbreitern. 

Es seien dort keine großen Brückenbauwerke nötig und auch der Eingriff in die Natur erscheine vergleichsweise gering. Der Weg ende in der Nähe des ehemalgien belgischen Tanklagern an der Bundesstraße B 450 und könne den Schwerverkehr in Richtung Wolfhagen und zum Bioenergiepark Mengeringhausen leiten.

Im übrigen fordern die Anwohner der Wetterburger Straße, den seit vielen Jahren schadhaften Straßenbelag in ihrer Straße endlich zu erneuern. Außerdem sei eine Verkehrsberuhigung nötig. Die Lärmbelastung sei nach amtlichen Messungen in der Wetterburger Straße höhe als in Dorfitter, wo gerade eine Umgehungsstraße gebaut werde.

Notwendig sei zudem mehr Parkplätze für die Mitarbeiter der Schön-Klinik. So sehr man mit der Klinik eine gute Nachbarschaft pflege, so sehr störe doch der morgendliche Parkplatz-Suchverkehr und das Zuparken der Straße und Einfahrten in der Wetterburger Straße.

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