Diskussion nach tödlichem Unfall am Ortseingang

Bau der Wetterburger Umgehung vorantreiben

Bau der Wetterburger Umgehung vorantreiben
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Blumen nach dem tödlichen Unfall in Wetterburg: Diskussion über mehr Verkehrssicherheit entfacht.

Arolsen-Wetterburg. Entsetzen hat der schwere Unfall mit einem Toten und acht Schwer- und Leichtverletzten am vergangenen Freitag am Ortseingang von Wetterburg ausgelöst. Nun wird über mögliche verkehrstechnische Maßnahmen diskutiert.

Der Fahrer eines vollbesetzten Taxis war ums Leben gekommen, als ein mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkommender Wagen frontal auf sein Auto geprallt war. 

Betonwände

Der schwere Unfall hat auch Fragen nach den Ursachen, den Folgen und möglichen Maßnahmen gegen weitere ähnliche Unglücke aufgeworfen. „Um so einen Unfall zu vermeiden, müsste massive bauliche Maßnahmen ergriffen werden, etwa Betonwände“, sagte Bürgermeister Jürgen van der Horst auf Anfrage von Thorsten Reuter (FWG/OL) im Haupt- und Finanzausschuss. 

Das Fehlverhalten eines Einzelnen, der die Fahrphysik unterschätzt habe, könne kaum beeinflusst werden, ergänzte der Rathausschef. Daher verspreche er sich auch von einem stationären Tempomessgerät nichts.

Lange Zeit keine schweren Unfälle

 Über das für lange Zeit an der Burgstraße aufgestellte Mess- und Anzeigegerät sei im normalen Verkehrsfluss „kein signifikantes Ereignis“ festgestellt worden. Es habe lange Zeit keine Unfälle an der Stelle gegeben. 

In den vergangenen Jahrzehnten hatten sich mehrfach schwere Unfälle in der Kurve ereignet. 

„Wir müssen den Bau einer Ortsumgehung forcieren, damit sich solche Unfälle nicht wiederholen“, sagte der Rathauschef (ah)

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