Twistetal: Zwei Kandidaten für Bürgermeisterwahl am 11. November

Wilfried Höhle tritt für die CDU an

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Twistetal - Die CDU in Twistetal hat sich bei einer Mitgliederversammlung einstimmig für Wilfried Höhle als Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl am 11. November ausgesprochen.

Der 54-jährige Berndorfer verfügt über 35 Jahre Verwaltungserfahrung . Im Falle einer Wahl steht er für zwei Wahlperioden zur Verfügung, wie er im WLZ-Gespräch versicherte. Höhle hat in Korbach Abitur gemacht und von 1977 bis 1980 eine Verwaltungslehre im Kreishaus absolviert. Von 1982 bis 1985 hat er an der Verwaltungshochschule in Kassel studiert und insgesamt 15 Jahre im Kreishaus die Kommunalverwaltung von der Pike auf gelernt. 1992 wechselte er zum Waldeckischen Diakonissenhaus in Bad Arolsen, wo er bis heute als kaufmännischer Vorstand für eine Bilanzsumme von rund zwölf Millionen Euro und 360 Mitarbeiter verantwortlich ist. Die Hauptaufgabe des künftigen Bürgermeisters von Twistetal sieht er darin, trotz der Herausforderung des demographischen Wandels attraktive und lebenswerte Dörfer zu erhalten. Dazu seien Arbeits- und Ausbildungsplätze nötig, aber auch Freizeiteinrichtungen wie die Freibäder und Sporthallen und Bildungsstätten wie die Kindergärten und Grundschulen. Im Rathaus will er sich für eine bürgernahe Verwaltung einsetzen, für sinnvolle Öffnungszeiten und eine moderne technische Ausstattung. Die interkommunale Zusammenarbeit liegt ihm sehr am Herzen. Allerdings dürfe sich die nicht nur auf die vier nordwaldeckischen Gemeinden beschränken. Gerade Mühlhausen und Berndorf hätten viele Verbindungen zu Korbach. Deshalb müsse auch eine Kooperation mit dem Service-Verbund Eisenberg geprüft werden. Höhle ist vor seiner offiziellen Bewerbung in die CDU eingetreten. „Das ist ein Stück Ehrlichkeit. Ich wollte mich nicht als parteiloser Kandidat von einer Partei vorschlagen lassen.“ CDU-Vorsitzender Thomas Deuerling berichtete, dass die Koalitionspartner FWG und Grüne über den Planungsstand der CDU informiert und eingeladen seien, den Kandidaten ebenfalls zu unterstützen. Dieser werde sich zu gegebener Zeit in deren Gremien vorstellen.Ein Findungsausschuss habe im Vorfeld mit mehreren möglichen Kandidaten Kontakt gehabt und dann einstimmig für Wilfried Höhle der Mitgliederversammlung empfohlen. „So eine gut besuchte Mitgliederversammlung hatten wir noch nie“, ergänzte Christoph Dietzel. Und Wilhelm Pötter stellte fest: „Mich hat beeindruckt, dass wir in geheimer Wahl keine Gegenstimme und keine Enthaltung hatten.“ (es)

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