225 Männer und Frauen in Volkmarser Wehren einsatzbereit · Verdiente Kameraden ausgezeichnet

Das Wohl der Menschen fest im Blick

Volkmarsen - Es war ein durchschnittliches Jahr für die Freiwilligen Feuerwehren in Volkmarsen, doch ihre Einsatzbereitschaft ist nicht hoch genug einzuschätzen, wie die Redner in der Generalversammlung betonten.

Volkmarsen (-ah-). Insgesamt 56 Einsätze verzeichnete Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann, darunter 13 bei relativ kleinen Bränden und 19 Hilfeleistungen. 225 Aktive, darunter 23 Frauen, standen in der Kernstadt und den Ortsteilen praktisch rund um de Uhr und das ganze Jahr über bereit, wie Bürgermeiser Hartmut Linnekugel anerkennend feststellte. 39 Feuerwehrleute nahmen an verschiedenen Lehrgängen teil, darunter auch die besonders herausfordernden und anstrengenden Durchgänge auf der Atemschutzstrecke. „Ihr lebensrettendes Engagement kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagte Kreisbeigeordnete Monika Svoboda. Ohne die Feuerwehren könnten die Bürger nicht ruhig schlafen, denn es fehlten fachkundige Menschen für den Brandschutz und die Rettung von Menschenleben. Die Feuerwehrleute hätten das Wohl der Allgemeinheit im Blick und das Bedürfnis, Menschen in Not zu helfen. Dabei setzten sie ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel, sagte die Volkmarser Kreisbeigeordnete. Schließlich würdigte sie die Gemeinschaft stiftende Aktivitäten der Wehren und ihr Engagement bei der Betreuung und der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Die Stadt unterstütze den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren, betonte Bürgermeister Linnekugel. So bekommt die Wehr in Külte ein Löschfahrzeug 10/6. Das dortige TSFW wiederum wird, wie stellvertretender Stadtbrandinspektor Uwe Wilke auf Anfrage der WLZ ergänzte, das TSF in Herbsen ersetzen. Der Ersatz des Einsatzleitwagens ELW 1 in der Kernstadt steht auf Platz eins der Prioritätenliste. Hierfür will die Kameradschaft Volkmarsen aus ihrer Kasse einen Zuschuss beisteuern, wie Bürgermeister Linnekugel hervorhob. Der Rathauschef dankte Klaus Teppe für dessen Einsatz im Bereich des für die Einsatzfähigkeit der Wehren wichtigen Atemschutzes. Im Hinblick auf das Engagement in den Jugendwehren unter der Regie des Stadtjugendwartes Norbert Flörke sagte Linnekugel: „Uns muss nicht bange sein wie in anderen Gemeinden.“ Sechs Stadtteiljugendfeuerwehren bestehen in Volkmarsen, wie Flörke erklärte. In einer ruhe aber der Dienstbetrieb. Insgesamt 82 Jugendliche - darunter 25 Mädchen -leisteten im vorigen Jahr 1571 Stunden. Die Jugendlichen waren unter anderem beim Stadtjugendfeuerwehrtag in Ehringen, beim Kreiszeltlager in Usseln, beim Zeltlager auf Stadtebene in Ehringen und beim Feuerwehrwochende aller Jugendgruppen in Herbsen. Kreisvorsitzender Manfred Hankel dankte den Kameraden für ihren Einsatz. Zudem würdigte er die Bedeutung der Wehren für das dörfliche Leben. In die Einsatzabteilungen wurden die folgenden Frauen und Männer aufgenommen: Julia Rose, Jennifer Schacht, Marvin Deuermeier, Felix Goßmann, Jens Hildebrandt, Dominik Schwarz, Thomas Weber (alle Ehringen), Corinna Scheele, Friedrich Fingerhut, Andreas Scheele, Jan Volke (alle Herbsen), Katharina Wachs (Külte), Frank Michel und Andreas Viesehon (Volkmarsen). Zum Oberbrandmeister wurde der Wehrführer von Külte, Andreas Wilke, befördert. Mit dem hessischen Brandschutzehrenabzeichen in Silber wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft Christian Deppe, Volkmarsen, und Markus Viesehon, Hörle, geehrt. Gold 5 bekamen Mike Henkelmann (Ehringen) und Kai Varlemann (Volkmarsen); Gold für Volker Diegel (Ehringen), Torsten Tegethoff und Roman Herrmann (beide Volkmarsen); Bronze: Jonas Köther, Janik Deuermeier, Philipp Ise, André Löwenstein, Manuel Henkelmann (alle Ehringen) und Andreas Noll (Volkmarsen); Eisen: Florian Schmand, Tobias Schümmelfeder, Philipp Spichal und Tobias Henkelmann (alle Volkmarsen). Mit Anerkennungsprämien des Landes Hessen wurden ausgezeichnet, für 40 Jahre Dienst: Jürgen Henkelmann, Hartmut Diegel (beide Ehringen) und Karl Illian (Külte); 30 Jahre: Norbert Schmand (Volkmarsen), Karsten Helmentag, Klaus Tilenius, Uwe Wilke (alle Külte) und Jürgen Rock (Herbsen); 20 Jahre: Jens Kallabinski (Volkmarsen), Markus Viesehon (Hörle), Peter Engler (Ehringen), Mark Butterweck (Herbsen), Michael Dickmann, Martin Lindenborn, Markus Michel (Lütershem),; zehn Jahre: Stefanie Mielke (Hörle) und Torsten Tegethoff (Volkmarsen). Die Wettkämpfe um den Stadtpokal werden in diesem Jahr mit den Kameraden der Nachbarkommune in Bad Arolsen am 4. Mai ausgetragen. Solche Veranstaltungen verbinden die Einsatzkräfte ebenso wie die gemeinsamen Übungen auf nordwaldeckischer Ebene. Auch die gehörte für die Wehren im vorigen Jahr zu deren Pensum.

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