WLZ-Presseschoppen brachte Leser aus ganz Waldeck zusammen

Zu Gast beim Arolser Schlossgespenst: Plaudern im Steinernen Saal

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Viele Gäste beim WLZ-Presseschoppen im Steinernen Saal des Residenzschlosses.

Bad Arolsen.  Die Waldeckische Landeszeitung hatte am Mittwoch wieder viele Gäste aus dem ganzen Verbreitungsgebiet zum WLZ-Presseschoppen eingeladen. Nach Veranstaltungen in Korbach und Bad Wildungen ging es diesmal in die barocke Residenzstadt Bad Arolsen.

Carl Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont hatte den Steinernen Saal des Residenzschlosses geöffnet, damit sich Ortsvorsteher, stellvertretend für die gesamte Leserschaft der WLZ, Vereinsvertreter, Geschäftsleute und gewählte Vertreter des Waldecker Landes bei kleinen Häppchen und kühlen Getränken besser kennenlernen konnten.

„Wir haben extra kein Programm vorbereitet“, erklärte WLZ-Geschäftsführer Markus Pfromm und stellte zugleich fest: „Sie alle sind das Programm heute Abend.“ Insofern sei „Power-Dating“ das Ziel des Abends.

Sorgen um die Zukunft des Waldes

Zugleich waren alle Gäste eingeladen, mit den WLZ-Mitarbeitern aus Redaktion, Anzeigenabteilung und Vertrieb ins Gespräch zu kommen, Wünsche und Kritik zu äußern, Anregungen zu geben.

Bevor es dann aber so richtig losging, nutzte der WLZ-Geschäftsführer die Gelegenheit zu einem Kurzinterview mit dem Schlossherrn, Prinz Carl Anton. Als Chef der Fürstlichen Familienstiftung ist er zugleich Chef des Fürstlichen Forstbetriebes. Und den treiben in diesen Tagen große Sorgen um den Fortbestand des Waldes um.

Prinz Carl Anton zu Waldeck und Pyrmont im Interview mit WLZ-Geschäftsführer Markus Pfromm (links).

In den fürstlichen Wäldern sind bei Sturm Friederike unzählige Fichtenstämme gefallen. Die nachfolgenden beiden Dürre-Sommer haben zu einer Borkenkäferplage geführt, durch die mindestens noch einmal die gleiche Menge Holz geschädigt wurde.

Dabei koste die Aufarbeitung der Stämme derzeit deutlich mehr als der Verkauf einbringe. Jedenfalls würden so die Waldflächen frei, um Naturverjüngung zu ermöglichen.

Warum mit Filzpantoffeln durchs Schloss schleichen?

Zur Krönung des Abends waren die Gäste des WLZ-Presseschoppens zu einer Schlossführung eingeladen. Erstaunlich viele Waldecker waren noch nie im Schloss zu Gast.

Andere kennen das Schloss noch von einem meist lange zurückliegenden Schulausflug und können sich vor allem noch an die Filzpantoffeln erinnern, die sich jeder Besucher überstreifen musste, damit das Parkett in der Beletage geschont wurde. Es fühlte sich an, als würde das Parkett gebohnert.

Filzpantoffeln wieder groß in Mode: Bei der Schlossführung wurden die Gäste gebeten, das historische Parkett besonders schonend zu behandeln. Fotos: Elmar SChulten

Die Filzpantoffeln gibt es immer noch. Und so schlürften und schlitterten die interessierten Gäste im Gefolge von Angelika Sarnowitsch vom Schlossführerteam durch den Weißen Saal und das einstige Mädchenzimmer der späteren Königin Emma der Niederlande. Jedes Deckengemälde, jeder barocke Nachttopf hat hier seine eigene Geschichte.

Die Bewirtung der Gäste hätte auf Bitten der Waldeckischen Landeszeitung ein Team der Feuerwehr Bad Arolsen übernommen. Wehrführer Stefan Richter reihte sich gut gelaunt in die Reihen der Kellner mit ein, nachdem er gerade von einem Rettungseinsatz ins Schloss zurückgekehrt war.

Flotter Service: die Versorgungsgruppe der Feuerwehr beim Presseschoppen im Steinernen Saal. Foto: Armin Haß

WLZ-Geschäftsführer Markus Pfromm nutzte die Gelegenheit, den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren zu würdigen. Als handfesten Beitrag zur Unterstützung der Feuerwehr sagte Pfromm eine Spende der WLZ für die Kameradschaftskasse zu.

Bildergalerie vom WLZ-Presseschoppen im Steinernen Saal des Bad Arolser Residenzschlosses

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