Bad Arolsen

Zukunft von Wetterburg aufs Spiel gesetzt

- Bad Arolsen-Wetterburg (-es-). Im fernen Afghanistan verfolgt der Wetterburger Ortsvorsteher Gerd Frese die Diskussion 
um die Wetterburger Ortsumgehung mit Hilfe des Internetauftritts der Waldeckischen Landeszeitung. Am Morgen des dienstags, 13. April, staunte 
Frese nicht schlecht, als er auf der WLZ-Homepage nachlesen konnte, dass sich sein Ortsbeirat 
am Montagabend einstimmig bei einer Enthaltung für die Trasse übers Wetterholz ausgesprochen hatte.

Der Hauptmann im Bundeswehrfeldlager in Kundus ließ sich daraufhin sofort eine 
Telefonverbindung zur WLZ-Redaktion in Bad Arolsen schalten. Seine Botschaft an die 
Wetterburger ist eindeutig: „Es ist traurig, dass die einzig schlüssige Variante für die Verkehrsentlastung von Wetterburg keine Mehrheit findet. Stattdessen wurde eine Trasse empfohlen, die keinerlei Chance auf Verwirklichung hat.“ Aus Sicht des Ortsvorstehers hat Wetterburg nur dann eine Chance auf Verkehrsentlastung, wenn die neue Straße parallel zu der ebenfalls geplanten neuen Bahntrasse geschaffen würde. Frese ist überzeugt: „Wenn wir diese Chance nicht nutzen, haben wir die Zukunft von Wetterburg verspielt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare