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Zuschuss für neues Löschgruppenfahrzeug der Bad Arolser Stützpunktwehr

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Von: Armin Haß

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Einen Zuschussbescheid über 110 000 Euro vom hessischen Innenministerium Bürgermeister Jürgen van der Horst (links) von Staatssekretär Mark Weinmeister (Mitte) entgegen. stehen im Stützpunkt vor dem über 20 Jahre alten Vorgängermodell, von links: Landtagsabgeordneter Jan Pohlmann, Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und Wehrführer Stefan Richter.
Einen Zuschussbescheid über 110 000 Euro vom hessischen Innenministerium Bürgermeister Jürgen van der Horst (links) von Staatssekretär Mark Weinmeister (Mitte) entgegen. stehen im Stützpunkt vor dem über 20 Jahre alten Vorgängermodell, von links: Landtagsabgeordneter Jan Pohlmann, Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und Wehrführer Stefan Richter. © Armin Haß

Als Ersatz für ein gut 20 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 bekommt die Stützpunktfeuerwehr ab 2023 ein neues LF 20 geliefert.

Bad Arolsen – Zur Finanzierung der mit Kosten von 350 000 Euro im städtischen Etat eingeplante Anschaffung hat der Staatssekretär im hessischen Innenministerium, Mark Weinmeister, einen Zuschussbescheid über 110 000 Euro Bürgermeister Jürgen van der Horst überreicht. Danach muss zur Beschaffung des neunsitzigen Löschfahrzeugs eine Ausschreibung in Zusammenarbeit mit einem Team der Feuerwehr vorbereitet werden.

Lange Wartezeiten

Bei Wartezeiten bis zu Auslieferung von Neufahrzeugen von 20 bis 40 Monaten, so Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, könnte sich die anvisierte Indienststellung Mitte 2023 verzögern.

Der Lkw mit feuerwehrtechnischem Aufbau verfügt über eine Schnellangriffseinrichtung bei Bränden, einen Lichtmast und eine fahrbare Schlauchhaspel. Ergänzend zu dem 2000-Liter-Tank verfügt das LF 20 über eine Pumpe, die pro Minute 2000 Liter zum Löschen fördern kann. Das Fahrzeug ist für die Unfallhilfe ausgerüstet und geländegängig.

Wichtige Ortsteilwehren

Die 60 bis 80 Männer und Frauen zählende Einsatzabteilung verfügt über ausreichend ausgebildete Aktive, wie Wehrführer Stefan Richter berichtete. Van der Horst unterstrich, dass in jedem Stadtteil Feuerwehren vorgehalten werden müssten. Bei Unwettern habe sich gezeigt, dass die Feuerwehrleute vor Ort oft die Einzigen seien, die bei umgestürzten Bäumen oder Überschwemmung zunächst überhaupt zur Einsatzstelle gelangten.

Die Stadt habe innerhalb von vier Jahren bereits vier bis fünf Millionen Euro für die Feuerwehren ausgegeben. Neben Fahrzeugen würden auch Gebäude neu gebaut oder erweitert. „In den Dimensionen wie in Hessen wird der Brandschutz sonst nicht gefördert“, stellte er fest.

Ringen um Fördermittel

Die Wartezeit für Fördermittel im Brandschutz ist nach den Worten des Staatssekretärs Weinmeister von früher zehn Jahren auf durchschnittlich ein Jahr gesunken . Der Wettbewerb um Zuschüsse habe sich entspannt, bestätigte van der Horst. (Armin Haß )

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