Innenminister Peter Beuth überreicht Bescheid

Zuschuss für neues Feuerwehrhaus Schmillinghausen 

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Die künftigen Brandschützer freuen sich mit: Innenminister Peter Beuth (7. von rechts) übergab einen Zuschussbescheid für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses an Bürgermeister Jürgen van der Horst (10. von rechts). Links Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese.

Mit einer Überraschung wartete Innenminister Peter Beuth in Schmillinghausen auf: er hatte einen Bewilligungsbescheid und eine Zusage für die Feuerwehr dabei.

Schmillinghausen – Neben dem Bewilligungsbescheid für einen Zuschuss zum Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses gab es die schriftliche Zusage für die Anschaffung eines neuen Gefahrgutwagens der Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen.

850 000 Euro sind für das neue Feuerwehrhaus veranschlagt, das bisherige Gebäude ist wegen der schlechten Gründung und daher rührenden Schäden im Mauerwerk laut letzter Überprüfung nicht mehr haltbar.

Engagement ist wichtig

168.000 Euro gibt das Land Hessen zu den so genannten förderfähigen Kosten. Weitere 19 Prozent, rund 80.000 Euro, gibt der Landkreis. „Das ist ein Projekt für mehr als eine Generation“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. Mit Blick auf die anwesenden Kinder und Jugendlichen hob er das Engagement in der Feuerwehr Schmillinghausen hervor..

„Was nützt das beste Feuerwehrauto, wenn es nicht genügend Feuerwehrleute gibt?“, unterstrich Beuth die Bedeutung einer guten Ausbildung und Führung. Daher seien die Investitionen des Landes in die Landesfeuerwehrschule in Kassel ebenso wichtig wie das Ausbildungszentrum für Jugendfeuerwehrleute in Cappel.

In jedem Dorf eine Feuerwehr

Um die Kommunen als Träger des Brandschutzes zu fördern, stünden in diesem Jahr 40 Millionen Euro bereit.

Bürgermeister Jürgen van der Horst betonte die Bedeutung der örtlichen Feuerwehren in Bad Arolsen, mit 126 Quadratkilometern flächenmäßig die sechstgrößte Gemeinde Hessens.

Das kam unerwartet

Erfreut nahm van der Horst den weiteren Bescheid über 133.500 Euro entgegen, mit dem der neue Gerätewagen Gefahrgut (insgesamt 333.750 Euro) für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen angeschafft werden kann. Das voll ausgerüstete Fahrzeug wird gemeinsam mit gleichartigen Fahrzeugen für die Städte Bad Wildungen und Frankenberg angeschafft.

„Das Feuerwehrwesen funktioniert fantastisch“, sagte der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz und strich die Nachwuchsarbeit unter Hinweis auf die zehn Jahre bestehende Bambiniwehr Korbach, die international besuchte 40-Jahr-Feier der Jugendwehr Ober-Werbe und das Kreisjugendzeltlager in Rhoden heraus.

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