Wann wird der Schredderplatz wieder geöffnet?

Zwischen Bad Arolsen und Twistetal wiehert der Amtsschimmel: Viel Papier für harmlosen Heckenschnitt

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Der Schredderplatz neben der Kläranlage zwischen Twiste und Braunsen ist seit Jahren ein Ärgernis für alle Gartenbesitzer in Bad Arolsen und Twistetal.

Bad Arolsen/Twistetal. Sage und schreibe 25 Aktenordner hat die Gemeinde Twistetal beim Regierungspräsidium vorlegen müssen, um den Antrag zur formellen Betriebserweiterung des gemeinsamen Schredderplatzes der Nachbarkommunen Bad Arolsen und Twistetal zu untermauern.

Es handele sich immerhin um eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.

Das berichtete die Leiterin der Stadtwerke Bad Arolsen, Irene Merkel, in einer Antwort auf die Anfrage von CDU-Fraktionsvorsitzendem Gerd Frese.

Sie sei zwar zuversichtlich, dass der Antrag gute Chance auf Genehmigung habe, allerdings könnten sich weitere Verzögerungen bei der Frage ergeben, wie der Schredderplatz am besten an die benachbarte Kreis- und Landesstraße anzuschließen sei.

So viel Formalismus beim Regierungspräsidium veranlasste Frese zu dem sarkastischen Kommentar: „Die Bürger fragen sich, warum es in anderen Gemeinden so viel einfacher ist, harmlosen Grünschnitt zu entsorgen. Ich hoffe, dass das hohe Verkehrsaufkommen zwischen Elleringhausen und Braunsen das angestoßene Großprojekt nicht stoppen kann.“

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