Berndorfer Jagdvorstand und die Pächter der Reviere richten Hubertusmesse auf dem Molkenberg aus

Zwischen Halali und Hallelu

Twistetal-Berndorf - Unter freiem Himmel mit dem Wald und der untergehenden Sonne im Rücken feierten die Berndorfer Jäger am Samstagabend mit vielen Besuchern eine Hubertusmesse. Sie war der Abschluss eines umfangreichen Infotages auf dem Molkenberg.

Mit „Waidmannsheil“ und Feuerschein begrüßte der Jagdvorstand aus Berndorf seine Gäste auf dem Molkenberg. Aufwendig hatten die Organisatoren um Christian Pohlmann die Lichtung für eine seltene Hubertusmesse vorbereitet. „Wir freuen uns darüber, dass in diesem Jahr heimische Pächter die beiden Berndorfer Reviere übernommen haben“, erklärte Pohlmann den Grund für die Feier auf dem Molkenberg. Und so hatten der Berndorfer Jagdvorstand und die Pächter gemeinsam zum Infotag unter freiem Himmel eingeladen – große Unterstützung gab es von den Berndorfer Vereinen. Nachdem am Nachmittag die Nachsuchengruppe Waldeck-Frankenberg mit ihren Hunden zu Gast gewesen war und auch Jagdhunde verschiedener Rassen ihren großen Auftritt gehaben hatten, stand der Abend im Zeichen der Hubertusmessen. „Wir feiern zwischen Halali und Hallelu“, befand Pfarrerin Angela Lehmann, die den Gottesdienst gemeinsam mit Pastor Gerd Mankel von der Freien Evangelischen Gemeinde leitete. Im Schein von Fackeln und Feuer und begleitet vom mächtigen Klang der Parforcehörner, die ein Vöhler Ensemble eindrucksvoll beisteuerte, erinnerte die Pfarrerin an den Wert der Schöpfung: „Kraniche und Störche wissen um ihre Zeit und ihren Platz in dieser Ordnung“, erinnerte Angela Lehmann, „der Mensch scheint aber manchmal ver-rückt“.Die Hubertusansprache übernahm dann Heinz Langerzik, Vorsitzender der Waldeckischen Jägerschaft: „Die Hubertuslegende will uns mahnen, mäßig und ehrfürchtig zu jagen“, erklärte er. Ohnehin wünschten sich die Jäger an ihrem Infotag, ein positives Zeichen in die Öffentlichkeit zu senden: „Wir wissen um die Kritik, die sich häufig gegen Jäger richtet“, erklärte Pohlmann, „an diesem Tag war es uns wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“. (resa)

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