Waldeck

Um 10 000 Euro-Preis kämpfen

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- Waldeck (su). Zwei zentrale Themen beherrschten die Jahreshauptversammlung des Vereins „Aktives Waldeck am Edersee/AWE“ im Hotel Roggenland: Wie geht es weiter mit dem Tourismusmarketing nach dem Austritt Waldecks aus der Edersee-Touristic? Und welche Erkenntnisse bringt die AWE-Gästebefragung?

Bürgermeister Jörg Feldmann erläuterte, wie er sich die Aufgabenteilung zwischen Stadt und Anbietern in Zukunft vorstellt und gab dazu einen Überblick über seinen Marketingplan 2011 bis 2015. Sein grundlegendes Credo: „Wir vermarkten die Region Edersee.“

Die Stadt stelle die Infrastruktur im weiteren Sinne: Wege, Schilder, eine neue Internetseite, ein Buchungssystem, Gäste-Info, das Schnüren von Pauschalangeboten, in denen unterschiedliche Leistungen der heimischen Tourismusbetriebe zusammengefasst werden, die Beteiligung am Habichtswaldsteig. Die Ferienangebote selbst seien dagegen Aufgabe der Privaten. Aktuell bemüht sich die Stadt darum, den Info-Point in der Waldecker Bucht durch die Verbindung mit einem Eisverkauf länger öffnen zu können als bisher.

Für den Herbst plant Waldeck eine neue Veranstaltungsreihe zu Sport und Natur: einen Wettbewerb, bei dem drei- bis vierköpfige Teams aus Einheimischen und Gästen gegeneinander antreten und um einen hohen Geldpreis wetteifern sollen (im Gespräch sind 10 000 Euro). Ein Lauf um den Edersee, Fallschirmspringen oder Golfen könnten Disziplinen dieses Spektakels sein. Die näheren Einzelheiten des neuen Ereignisses sollen laut Feldmann in vier bis fünf Wochen Kontur annehmen.

Bereits auf dem Markt ist eine neue Info-Broschüre über Waldeck und den Edersee in einem Format, das in die Hosentasche passt. Faltet er das Ganze auseinander, hält der Gast zugleich eine Karte in der Hand. Der AWE beteiligt sich seinerseits an der Infrastruktur, indem der Verein das Waldecker Wegenetz konzentriert von 20 auf elf. Für alle Wege sind nun Vereine als Paten gewonnen worden, die sich um die Pflege kümmern. Die Stadt stellt lediglich noch das Material zur Verfügung.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 31. März.

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