Freienhagen

40-jähriger Motorradfahrer stirbt nach Unfall

- Waldeck-Freienhagen. Ein 40 Jahre alter Motorradfahrer ist kurz nach einem Unfall auf der Bundesstraße 251 am Samstagabend an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Der Wolfhager war gegen 19.20 Uhr mit seiner Yamaha „Fazer“ von Sachsenhausen kommend in Richtung Freienhagen unterwegs. Nachdem er zwei Autos überholt hatte, kam der 40-Jährige in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte und geriet unter die Leitplanke. Mit dem Kopf schlug der 40-Jährige gegen eine Stütze der Leitplanke. Die Maschine wurde in Einzelteile gerissen und rund 80 Meter weit auf eine angrenzende Wiese katapultiert. Der Fahrer selbst blieb mit schwersten Kopfverletzungen auf der Fahrbahn liegen.

Eine zufällig hinzukommende Ärztin sowie die alarmierten Rettungsassistenten aus Sachsenhausen, der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel bemühten sich vergeblich um das Leben des Motorradfahrers – er erlag kurze Zeit nach dem Unfall seinen schweren Verletzungen.

Augenzeugen für den folgenschweren Sturz gibt es nicht. Die Polizei sprach in der Nacht von nicht angepasstem Tempo als Unfallursache. Die Tachonadel der völlig zerstörten Yamaha war bei 140 Stundenkilometern von zertrümmertem Glas eingeklemmt worden. Ob die Maschine möglicherweise noch schneller war, steht nicht fest. – Die Bundesstraße 251 blieb während der Bergungsarbeiten bis etwa 20.45 Uhr zunächst voll, danach halbseitig gesperrt.

In der Nacht kam es auf derselben Strecke zu einem Unfall, bei dem zwei junge Leute schwere Verletzungen davontrugen. Ein 21-Jähriger aus Kassel und seine 25 Jahre alte Mitfahrerin stürzten mit ihrem Seat eine Böschung hinab. Nach notärztlicher Erstversorgung kamen beide in Krankenhäuser. Überhöhtes Tempo ist laut Polizei vermutlich die Ursache für den Unfall. (pfa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare